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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.01.2021

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Gott lässt sich nicht soptten!

HERR, deine Hand ist erhoben; sie wollen es nicht sehen! Sie werden es aber sehen und sich schämen müssen. Der Eifer für das Volk, das Zornesfeuer wird deine Feinde verzehren. Uns aber, HERR, wirst du Frieden schaffen; denn auch alle unsere Werke hast du für uns vollbracht. O HERR, unser Gott, andere Herren als du herrschten über uns; aber künftig gedenken wir allein an dich, an deinen Namen!

Jesaja 26,11-12

Noch ist die gottlose Welt am Toben,
doch Gottes Hand ist schon erhoben!
Gericht wird über die Welt ergehen,
alle Spötter werden es dann sehen!

Frage: Freuen Sie sich auch darauf, schon bald unter der Herrschaft Jesu, des liebevollen Friedefürsten und König aller Könige, im 1000-jährigen Reich leben und Ihm dienen zu dürfen?

Hinweis: Dieser Tage schaute die ganze Welt auf die USA - und was sah sie? Nicht nur die Vereidigung eines neuen Präsidenten unter Briefwahl-Ungereimtheiten, sondern mit einer Sängerin der Nationalhymne, die Jesus verspottende blasphemische Videos und schlimmeres machte. Wer nur etwas tiefer im Weltgeschehen nachschaut kann nur erschaudern – aber das erinnert auch an den heutigen Bibelvers: Gottes Hand ist bereits erhoben und sein „Zornfeuer“ wird sich über die gottlose Welt ergießen (sobald die Brautgemeinde entrückt wurde)! Noch sind wir aber hier und haben Licht und Salz zu sein (Matth. 5,13-16)! Lasst uns diesen Auftrag Jesu bis zuletzt treu ausführen!

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Ohne Ansehen der Person



Die Philister stritten wider Israel. Und die von Israel flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Gebirge Gilboa. Aber die Philister hingen sich an Saul und seine Söhne hinter ihnen her und erschlugen Jonathan, Abinadab und Malchisua, die Söhne Sauls. Und des Streit ward hart wider Saul; und die Bogenschützen kamen an ihn, daß er von den Schützen verwundet ward. Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: Zieh dein Schwert aus und erstich mich damit, daß diese Unbeschnittenen nicht kommen und schändlich mit mir umgehen! Aber sein Waffenträger wollte nicht; denn er fürchtete sich sehr. Da nahm Saul sein Schwert und fiel hinein. Da aber sein Waffenträger sah, daß er tot war, fiel er auch ins Schwert und starb. Also starb Saul und seine drei Söhne und sein ganzes Haus zugleich.

1. Chronik 10, 1-6 (Luther 1912)


Saul war einmal ein Mann Gottes gewesen, einer, der nach Gottes Willen fragte und nach bestem Wissen und Gewissen diesen umzusetzen versuchte, doch mit der Zeit fiel er vom Glauben ab. Dieser Prozess hat sich ganz sicher schleichend vollzogen: Das ist auch eine Gefahr, der wir ausgesetzt sind. Vielleicht nehmen uns die Sorgen des Alltags, der Stress im Beruf, der Ärger in der Familie mit. Vielleicht ist es der Druck von Verwandten, Freunden und Bekannten oder das, was wir so gern als Sachzwänge vorgeben. Vielleicht ist es auch Bequemlichkeit oder es ergibt sich irgendwie. - Meistens ist es ein Mix aus den verschiedensten Gründen, und wir müssen wachsam sein, damit es uns nicht so ergeht wie Saul: War er einst gesegnet, so wurde sein ganzes Haus, seine Söhne vernichtet und dem Tod preis gegeben.

Das war zu der damaligen Zeit besonders schlimm: Es waren die Söhne, die die Traditionen des Vaterhauses weiterführten und den Namen weiter gaben. Gab es keinen männlichen Nachfolger, dann starb die Familie faktisch aus. Selbst heute in unserem Land und in unserer Gesellschaft, in der man nach der Hochzeit den Namen der Frau annehmen kann, gilt immer noch der Sohn als der Stammhalter, also als derjenige, der den Familiennamen weiter gibt. Es ist also auch heute noch die Regel, dass nach der Vermählung die Frau den Familiennamen des Mannes annimmt. Dies ist eines der Gründe, warum Männer sich Söhne wünschen: Sie wollen, dass ihr Familienname, ihre Linie nicht ausstirbt.

Doch auch Saul selbst blieb nicht verschont: Weil er von Gott abgefallen war, hatte Gott Seine segnende Hand von ihm genommen. Gott ist nämlich ein Gentleman, der sich Niemandem aufzwingt. Letztendlich ist es die Entscheidung eines jeden Einzelnen von uns, ob wir uns für oder gegen Gott entscheiden. Selbst wenn wir einmal wiedergeborene Christen geworden sind, liegt es an uns, ob wir diesen Weg für den Rest unseres Lebens weiter gehen wollen oder nicht. Gott will nur Freiwillige haben: Sonst hätte Er uns als Maschinen, Automaten und Marionetten geschaffen.

Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass alle unsere Entscheidungen entsprechende Konsequenzen haben, positive oder negative. Wenn wir von Gott abfallen, dann nimmt Er uns den Segen und wir verlieren das ewige Leben; fatalerweise steuern wir, wenn wir von Gott abfallen, auf die Hölle, dem Ort des ewigen Leides, zu. Dabei gibt es kein Ansehen der Person: Genauso wenig, wie Gott Saul verschonte, verschont Er auch nicht andere Leute. Dabei ist es unwesentlich, welchem Stand wir angehören. Saul war als König das absolute Staatsoberhaupt seines Landes, dessen Wort Gesetz war. Das war bei allen Königen der damaligen Zeit bis in die Neuzeit hinein der Fall. Königliche Entscheidungen, Edikte und Erlasse hoben alle vorherigen auf; mit ihnen waren auch alle Entscheidungen, die der des Königs widersprachen, null und nichtig. Erzherzöge und Großfürsten konnten kein Gesetz erlassen, das dem Willen des Königs widersprach, so groß war die Macht der Könige, doch Gott hat die weitaus grössere Macht: Der, der sich gegen Ihn wendet, wird diese Macht in negativer Weise zu spüren bekommen.

Das erlebte der Pharao, der sich selbst für eine Gottheit hielt und die Hebräer nicht ziehen lassen wollte, genauso wie Nebukadnezar, der zeitweilig in Wahnsinn gefallen war. Auch die römischen Kaiser, die als Götter selbst über ihren Tod hinaus verehrt wurden, mussten sich vor den Richterstuhl Gottes verantworten. Himmler und Hitler sowie viele andere Nazigrößen wollten sich aus der Verantwortung stehlen, indem sie Selbstmord begingen und stellten dann fest, dass sie vor Gottes Thron standen, um ihr endgültiges Urteil zu empfangen. Voltaire, Lenin und Stalin leugneten Gott und mussten nach ihrem Tod erkennen, dass der, dessen Existenz sie so vehement bestritten hatten, lebt und sie richtet.

Gott sieht die Person nicht an: Er fragt nicht nach Macht, Geld, Einfluss oder sozialem Stand, nicht nach dem Leumund und nicht danach, ob wir beliebt gewesen sind oder nicht. Wir können Superstars sein oder völlig unbekannt, wir können im Luxus leben oder in der Gosse vegetieren: Vor Seinem Richterstuhl entscheidet die Frage, ob Jesus unser Retter ist oder nicht, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Ist Jesus unser Retter, dann dürfen wir auf ewig in Seiner Herrlichkeit leben; andernfalls ist die ewige Hölle das leidvolle, nicht mehr zu korrigierende Los. Und dabei sieht Gott nicht auf die Person; Er schaut nur darauf, ob Jesus unser persönlicher Heiland ist oder nicht.


(Autor: Markus Kenn)


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