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Assyrien wird uns nicht retten; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten und das Werk unserer Hände nicht mehr unsere Götter nennen, denn bei dir findet der Verwaiste Barmherzigkeit!
Hosea 14,4
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Die Sach ist Dein, Herr Jesu Christ,
die Sach, an der wir stehn,
und weil es Deine Sache ist,
kann sie nicht untergehn.
Allein das Weizenkorn, bevor
es fruchtbar sprosst zum Licht empor,
wird sterbend in der Erde Schoß
vorher vom eignen Wesen los;
im Sterben los,
vom eignen Wesen los.
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Frage:
Wenn ich wüsste, was Gott weiß, würde ich dann genau das wollen, was ich habe?
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Zum Nachdenken: Ich erlebe, wie ich meine Mitmenschen zu Jesus bringen will. Ich überlege mir ständig, wie ich es fertig bringe, dass sie sich aufrichtig bekehren und von der Sünde lassen. Ich versuche ihnen Gottes Wort näher zu bringen oder ich gebe ihnen entsprechende Informationen. Ich versuche den richtigen Zeitpunkt zu finden, um sie zu überzeugen, dass sie auf dem falschen Weg sind und ins Verderben laufen.
Stopp! ICH bin auf dem falschen Weg! Es ist schmerzlich zu sehen, dass ich gar nichts dergleichen tun kann und meine Mitmenschen ihre eigenen Wege weiter gehen. Nur Gott allein ist der wahre Weg, wenn Menschen ihr Herz öffnen. Es ist Seine Barmherzigkeit, die Menschen umkehren lässt. Aber trotzdem kann ich sehr viel tun. Ich kann für meine Mitmenschen beten, beten, beten. Damit zieht Gott mich auch wieder in Seine Nähe. |
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| Ich bin doch für den Himmel gut genug - oder?!
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Viele meinen, sie seien für den Himmel gut genug: Schliesslich ist man ja nicht schlimmer als die Anderen, im Gegenteil: Man hat ja schliesslich niemanden umgebracht oder sonst eine Gewalttat vollbracht. Im Grossen und Ganzen ist man ehrlich. Und man spendet ja auch, ist hilfsbereit und gefällig.
Ich gebe zu: Es gibt sehr viele hoch anständige Menschen, die sehr viel Engagement für eine bessere, friedlichere Welt an den Tag legen. Sie spenden grosse Summen, sie investieren sehr viel Zeit in Parteien, in Gewerkschaften, im Betriebsrat, in sozialen Verbänden, in Kirche und Gesellschaft. Sie schicken nicht mal einen räudigen Hund fort, nein, sie peppeln jeden Vierbeiner auf. Und, und, und ....
Aber gut genug für den Himmel? Das ist keiner. Wir alle bedürfen der Gnade, der Erlösung durch Jesus Christus. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Warum ist das so?
Nun: Gott ist absolut heilig; deshalb kann Er nicht die allerkleinste Sünde zulassen. In Seiner Heiligkeit kann Er das nicht ertragen. Und seien wir ehrlich: Hier eine kleine Notlüge, dort ein gestohlener Apfel, da eine Verleumdung, dort ein Versicherungsbetrug ... Da kommt Einiges zusammen. Und selbst "Kleckerbeträge" summieren sich mit der Zeit.
Und warum tun wir Gutes? Meistens erwarten wir doch etwas dafür: Anerkennung, Dank, Beförderung, Bevorzugung. Das Wenigste tun wir aus Liebe zu Anderen. Wir sind nicht uneigennützig. Deshalb haben wir alle das Heil verloren. Und deshalb brauchen wir alle Rettung durch Jesus. Gut, dass Jesus für uns gestorben und wieder auferstanden ist! Dadurch werden wir erst für den Himmel bereit gemacht.
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(Autor: Markus Kenn) |
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