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Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.
Apostelgeschichte 4,29
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O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.
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Frage:
Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?
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Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott. |
| Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)
| Die Liebe sei ohne Falsch
Die Liebe sei ungeheuchelt! Haßt das Böse, haltet fest am Guten! Römer 12,9 (Schlachter 2000) |
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Vielleicht ist es Ihnen auch schon so gegangen wie mir. Bei einer Veranstaltung traf ich Herrn Müller. (Den Namen habe ich jetzt geändert.) Herrn Müller hatte ich einige Jahre nicht mehr gesehen. Nun aber fiel mir plötzlich wieder ein, dass er mich einmal bei jemandem verleumdet hatte. Ein Gefühl der Bitterkeit und Wut stieg in mir hoch. Ich wusste zwar um die Gebote "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" und "Liebet eure Feinde!". Aber ich schaffte es nicht, mich daran zu halten. Und was tat ich: Ich setzte eine Maske auf, ging auf Herrn Müller zu, weil ich ihm nicht mehr aus dem Weg gehen konnte - und begrüßte ihn mit gespielter Freundlichkeit: "Hallo, wie geht es ihnen? Schön, dass wir uns wiedersehen", sagte ich mit meinem Mund. Aber im Herzen dachte ich: "Hoffentlich verschwindet der bald wieder aus meinem Blickfeld, dieser dumme Kerl!" Erst nachher wurde mir klar, welche Niederlage ich in diesem Moment erlitten hatte.
Oh wie schrecklich ist es, wenn Liebe nur gespielt ist! Wenn wir in der Heuchelei leben! Gerade auch unter Christen gibt es eine Art "Dienst-Liebe" - nach dem Motto: Ein Christ ist immer im Dienst. Er muss zu allen Menschen freundlich sein. Auch wenn es ihm gar nicht danach zumute ist. Auch wenn er diesen oder jenen Menschen unsympathisch findet. Er will ja seinem HERRN nachfolgen und Ihn bezeugen. Er will andere Menschen durch Freundlichkeit und Liebe gewinnen. Wie schnell wird hier die gute Absicht zum Betrug - und zum Selbstbetrug.
Man kann sich ganz gut an die Heuchelei gewöhnen. Man kann dauernd eine Maske mit sich herumtragen. Aber ich denke, im tiefsten Grund des Herzens bleibt ein unbefriedigendes Gefühl, eine schmerzliche Zerrissenheit. Da tobt ein innerer Kampf. Und diese Zerrissenheit, dieser Kampf im eigenen Herzen wird mir erst richtig bewusst, wenn ich in das Licht des Wortes Gottes trete.
Eine Maske tragen kann heißen:
nicht weinen dürfen
nicht lachen dürfen
nicht schwach sein dürfen
nicht krank sein dürfen
nichts sagen dürfen
nichts machen dürfen
nicht leben dürfen
nicht versagen dürfen.
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Doch bei dir, HERR Jesus,
darf ich der sein, der ich bin.
Du nimmst mich an
und veränderst mich
durch die unwiderstehliche Kraft
Deiner Liebe.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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