Leben als Christ

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 11.12.2025

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Gott allein bewirkt alles!

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Römer 15,13

Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche, wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt.
Meine Seele, Leib und Leben
hab ich seiner Gnad ergeben
und ihm alles heimgestellt.

Frage: Kannst Du es auch nicht fassen?

Zum Nachdenken: Wie oft bemühe ich mich eifrig, um gut in der Nachfolge zu stehen. Wie oft strenge ich mich an, um ganz fest zu glauben? Wie oft bin ich mit meinem geistlichen Wachstum zufrieden und schreibe es meinen Anstrengungen zu? Dabei lasse ich außer Acht, dass alles einzig und allein vom himmlischen Vater kommt. Durch den Heiligen Geist wird mir der Glaube geschenkt. Frieden und Freude kommen von Gott. ER schenkt beides aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER ist der Gott der seligen Hoffnung; eine Hoffnung auf das ewige Leben.
Aber was muss ich jetzt tun? Ich denke es ist ganz einfach: Ich gehe zurück in eine demütige Haltung. Ich erkenne an, dass alles durch Gott allein bewirkt und mir geschenkt wird. Ich öffne mein Herz, damit Frieden, Freude und Kraft des Glaubens einziehen können. Und ich danke Gott für Seine Liebe.

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Die ersten Christen - beispielhaft



Die Menge aber der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; auch keiner sagte von seinen Gütern, daß sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemein....

Apostelgeschichte 4, 32-37 (Luther 1912)


"Die Menge der Gläubigen ...", so wird der Vers 32 dieses Bibelabschnittes eingeleitet, und wer die hohen Zahlen der ersten Bekehrungen zu Jesus kennt, weiß, dass es sich dabei wirklich um eine Menge handelt. So heißt es in Apostelgeschichte 2, 42: "Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen."
Circa dreitausend Menschen, die an einem Tag hinzugefügt wurden, ist alles Andere als eine kleine Zahl; heute können wir froh sein, wenn sich im Jahr zehn Menschen durch unseren Einsatz zu Jesus bekennen. Das hat natürlich auch sehr viel damit zu tun, dass es in den Herzen der Menschen immer dunkler und unsere Zeiten durch die Sünde immer finsterer werden, doch es hat auch etwas mit uns zu tun; wir müssen uns fragen, ob wir authentische Christen sind, die das Evangelium - so gut wir können - ausleben.

Die ersten Christen waren ein Herz und eine Seele; das schließt Diskussionen und Debatten nicht aus, aber es ging ihnen nicht darum, selbst als Sieger hervor zugehen und eine bestimmte Schar oder am Besten noch alle hinter sich zu bringen, sondern es war ein Ringen um Wahrheit, um die rechte Auslegung. Und man teilte mit denen, die wenig oder gar nichts hatten. Das war einfach selbstverständlich. Und genauso selbstverständlich war es für die Betroffenen, die Gaben empfingen, sich selbst so gut als möglich einzubringen, sei es durch Zuhören, sei es durch gute Ratschläge, sei es durch tatkräftige Hilfen in der Gemeinde oder bei Glaubensgeschwistern.

Und wenn wir lesen, dass Menschen wie zum Beispiel Josef, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde, seinen Acker verkaufte und das Geld den Aposteln zu Füssen legte, dann bedeutet dies, dass die ersten Christen nicht an vergänglichen Gütern hingen, sondern Christi Wort befolgten und sich Schätze im Himmel verschafften. So heißt es in Matthäus 6, 19-21: "Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz."

Das Herz der ersten Christen war also im Himmel, bei ihrem Herrn. Ist das bei uns auch so? Oft beten Christen für den Lottogewinn, für die eigene Karriere, für das eigene Vorankommen. Das tun sie sehr selten, weil sie damit Gott die Ehre geben wollen. Das Gebet um den Lottogewinn ist ohnehin sehr zweifelhaft. Gegen Vorankommen, gegen den Einsatz der eigenen Begabungen ist ja nichts einzuwenden. Wer eine gute Geschäftsidee umsetzt und damit Menschen in Lohn und Brot bringt, tut damit ja nichts Ehrenrühriges. Es gibt so manchen Unternehmer, dem es nicht um das eigene Geld geht, sondern der nur deshalb Unternehmer ist, um gute Ideen umzusetzen; mancher lebt bescheiden und spendet das Geld lieber gemeinnützigen Zwecken.

Was ich sagen will: Wir müssen handeln wie die ersten Christen, die auf Jesus schauten. Für sie war der Herr das Allerwichtigste; sie hatten Ihn lieb und setzten Seine Gebote so gut als möglich um. Gleichzeitig waren für sie die Mitgläubigen echte Geschwister, und sie wussten sich als Christgläubige in einer großen Familie von Christgläubigen aufgehoben. Wie in jeder guten Familie ist man füreinander da, nimmt Aufgaben wahr und ist solidarisch, also hilft dem, der Hilfe braucht. In früheren Großfamilien halfen die älteren Geschwister selbstverständlich den Jüngeren bei den Hausaufgaben. Wenn Oma oder Opa etwas nicht konnten, weil der Körper zu schwach geworden war, dann packte man an; dafür gab es von den Senioren der Familie gute Tipps, wie etwas leichter geht oder wie man etwas zu bewerten hatte. Manchem ersten Liebeskummer wurde damit auch ein Teil der Schwere genommen.

So soll es auch unter uns Christen sein: Wir sollen uns als eine große Familie verstehen, als Glaubensgeschwister, die durch Jesu Opfertod am Kreuz zu Blutsverwandten geworden sind. Dies gilt nicht nur für den Mitbruder und die Mitschwester, die unmittelbar neben uns auf der Kirchenbank sitzt, sondern auch für Christen irgendwo anders auf der Welt. Gerade die verfolgten Christen brauchen unsere Solidarität durch unser Gebet, unsere Spenden, unseren Einsatz.

Wenn wir uns ein Beispiel nehmen an den ersten Christen, dann werden wir auch solidarisch werden und damit authentisch. Die beste Erziehungsmethode bei Kindern ist ja auch das eigene Beispiel. Wer selbst beim Essen schmatzt und rülpst, wird seine Kinder kaum vernünftige Tischmanieren vermitteln können. Wenn wir Liebe leben und die Menschen um uns herum sehen, dass wir untereinander als Christen zusammenhalten wie die drei Musketiere, dann sind unsere Handlungen überzeugend.

Deshalb sollten wir Jesu Worte beim letzten Abendmahl beherzigen:

Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf daß auch ihr einander liebhabet. Dabei wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt.

Johannes 13, 34-35 (Luther 1912)

In Galater 5, 13-14 lesen wir dazu:

Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.



(Autor: Markus Kenn)


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Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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