Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 09.12.2018

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Ein Stern zeigte das Kommen Jesu damals an - heute auch?

die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!

Matth. 2,2

Die Weisen achteten auf den Stern,
als das Kommenszeichen von dem HERRN!
Auch heute ermahnt Jesus durch Zeichen,
nicht von der Bereitschaft abzuweichen!

Frage: Achten Sie auch auf Zeichen von Jesu Kommen um dann auch unbedingt bereit und innerlich darauf ausgerichtet zu sein?

Tipp: So wie damals ausgerechnet „Heiden“ auf göttliche Zeichen achteten (nach 1. Mose 1,14 dienen Gestirne als Zeichen zur Bestimmung u.A. von Zeiten) so sollen auch wir auf Zeichen achten (Matth. 24,3) und bereit für Jesu Kommen sein. Gerade jetzt in der Advents- d.h. „Ankunfts“-Zeit sollten wir für Jesu Ankunft bereit sein! Passend dazu soll in den nächsten Tagen mit bloßem Auge der Komet „Wirtanen“ zu sehen sein, was „Fluss“ bedeutet und an die Parallelstelle zur Entrückung mit der Jordan-Durchquerung ins gelobte Land erinnert (auch „über den Jordan gehen“ ist als Übergang zur Ewigkeit bekannt). Auch wenn uns Tag und Stunde dafür verborgen sind so wird Jesus definitiv bald kommen! Lasst uns also wachen und bereit sein, wobei es nicht darum geht alle Geschenke für Weihnachten bereit zu haben sondern selbst für Jesu Kommen bereit zu sein: „so mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen“ (Amos 4,12)

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Vergib uns unsere Schuld



Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben.

Matthäus 6,12 (Luther 1912)


Wie zerstörerisch ist Unversöhnlichkeit! Und diese nimmt heute überhand. Ich denke etwa an den Kleinkrieg in vielen Ehen und Familien landauf landab auch unter Christen, der die besten Kräfte für das Reich Gottes raubt. Ich denke an Reibereien und Streitigkeiten unter Schulkameraden, Studien- oder Arbeitskollegen. Ich denke leider auch an den Streit in manchen christlichen Gemeinden. Und ich denke an manche bittere Wurzel und Verhärtung in meinem eigenen Herzen. Man könnte weinen darüber.

Deshalb möchte ich mir selbst und allen, die unter Verbitterung, Verhärtung und Unversöhnlichkeit leiden, zurufen: Wirf dein zu Stein gewordenes Herz auf das Kreuz Jesu, damit es dort zerbricht, und lass dich mit einem neuen Herzen aus Fleisch beschenken! Versenke deine eigenen Sünden und die deiner Mitmenschen ins Meer der Gnade und fische sie dort nicht mehr heraus! Wer an Jesus glaubt und Ihm seine Sünden bekennt, empfängt Vergebung, volle Vergebung. Bete bewusst und mit ehrlichem Herzen die Vaterunserbitte: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!" Mir geht es so: Immer wenn ich dies bewusst bete, kann ich auf den anderen nicht mehr so böse sein wie vorher, sondern gehe mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. Ob er diese Hand dann annimmt, ist eine andere Frage. Aber ich meinerseits habe aus der Kraft Jesu heraus das mir Mögliche versucht.

Die Auswirkungen der Vergebung sind wunderbar: Man hat einen Menschen zurückgewonnen, den man vielleicht schon als seinen Feind betrachtet hatte. Neue Lebensfreude entsteht. Eine übersprudelnde Kraft zum Arbeiten und zum Dienst wird frei, die vorher unter lähmenden Problemen verschüttet gelegen hatte. Der versöhnte Mensch empfängt eine ganz neue Ausstrahlung und – falls er Christ ist – eine ganz andere Vollmacht, um von der Liebe Jesu Christi zu zeugen. Mitmenschen, die derartig veränderte Menschen sehen, werden von der Freude und Liebe angesteckt, die von diesen ausgeht.

Wie glücklich ist der Mensch, der weiß:
Mein Gott hat mir vergeben.
Er hat die Schuld ins Meer versenkt
und schenkt mir neues Leben.

Als ich Ihm meine Schuld verschwieg,
durchlitt ich schlimme Qualen:
"Wer zeigt mir einen Ausweg auf?
Wer kann die Schuld bezahlen?"

Da sprach ich: "HERR, vergib Du mir!
Es tut mir wirklich leid."
Da wusch der HERR mich völlig rein,
gab mir ein neues Kleid.

So hilft Gott jedem, der Ihn sucht
und seine Schuld bereut.
Er reißt ihn aus der Flut heraus,
bringt ihn in Sicherheit.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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