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Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani, das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« … Jesus aber schrie nochmals mit lauter Stimme und gab den Geist auf.
Matthäus 27,45-50
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Und was ich kaum zu begreifen wag:
Jede meiner Sünden: ein Hammerschlag!
ICH bin schuld an Deinem Kreuzestod!
ICH brachte auf Dich die große Not!
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Frage:
Ist uns bewusst, dass jede einzelne unserer Sünden ein Grund für Jesu stellvertretendes Sterben bzw. ein Art Hammerschlag für Jesus war? Sollte uns das nicht beschämt in tiefe Buße, Dank und Anbetung treiben?
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Zur Selbstprüfung: Was litt Jesus nicht alles aus Liebe zu uns: Herrlichkeit verlassen, Stall, Flucht nach Ägypten und schließlich Verfolgung bis hin zum Tod! Mehr noch: Unsagbare Schmerzen für Geist (Verflucht, vom Vater getrennt), Seele (Verspottung etc.) und Leib (Geißelung, Kreuzigung). Sind wir uns bewusst, was Jesus wegen UNSERER Sünden auf sich nahm? Gehen wir angesichts des Rettungs-Preises nicht viel zu leichtfertig mit der Sünde um (fängt bereits in Gedanken an; Jak. 1,15!)?
Jesus selbst sagte: der größte Liebesbeweis ist, sein eigenes Leben für Freunde zu geben (Joh. 15,13) - was Jesus selbst vorlebte. Wie ist es um unsere Liebe für Jesus bestellt? Was sind wir bereit für Jesus `auf den Altar` zu legen? Können wir sagen: `Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn` (Phil. 1,21)?
Lasst uns Jesus mit Herz, Wort und Tat lieben, denn er hat uns zuerst geliebt (1 Joh. 4,19)! |
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| Vergib uns unsere Schuld
Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben. Matthäus 6,12 (Luther 1912) |
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Wie zerstörerisch ist Unversöhnlichkeit! Und diese nimmt heute überhand. Ich denke etwa an den Kleinkrieg in vielen Ehen und Familien landauf landab auch unter Christen, der die besten Kräfte für das Reich Gottes raubt. Ich denke an Reibereien und Streitigkeiten unter Schulkameraden, Studien- oder Arbeitskollegen. Ich denke leider auch an den Streit in manchen christlichen Gemeinden. Und ich denke an manche bittere Wurzel und Verhärtung in meinem eigenen Herzen. Man könnte weinen darüber.
Deshalb möchte ich mir selbst und allen, die unter Verbitterung, Verhärtung und Unversöhnlichkeit leiden, zurufen: Wirf dein zu Stein gewordenes Herz auf das Kreuz Jesu, damit es dort zerbricht, und lass dich mit einem neuen Herzen aus Fleisch beschenken! Versenke deine eigenen Sünden und die deiner Mitmenschen ins Meer der Gnade und fische sie dort nicht mehr heraus! Wer an Jesus glaubt und Ihm seine Sünden bekennt, empfängt Vergebung, volle Vergebung. Bete bewusst und mit ehrlichem Herzen die Vaterunserbitte: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!" Mir geht es so: Immer wenn ich dies bewusst bete, kann ich auf den anderen nicht mehr so böse sein wie vorher, sondern gehe mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. Ob er diese Hand dann annimmt, ist eine andere Frage. Aber ich meinerseits habe aus der Kraft Jesu heraus das mir Mögliche versucht.
Die Auswirkungen der Vergebung sind wunderbar: Man hat einen Menschen zurückgewonnen, den man vielleicht schon als seinen Feind betrachtet hatte. Neue Lebensfreude entsteht. Eine übersprudelnde Kraft zum Arbeiten und zum Dienst wird frei, die vorher unter lähmenden Problemen verschüttet gelegen hatte. Der versöhnte Mensch empfängt eine ganz neue Ausstrahlung und – falls er Christ ist – eine ganz andere Vollmacht, um von der Liebe Jesu Christi zu zeugen. Mitmenschen, die derartig veränderte Menschen sehen, werden von der Freude und Liebe angesteckt, die von diesen ausgeht.
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Wie glücklich ist der Mensch, der weiß:
Mein Gott hat mir vergeben.
Er hat die Schuld ins Meer versenkt
und schenkt mir neues Leben.
Als ich Ihm meine Schuld verschwieg,
durchlitt ich schlimme Qualen:
"Wer zeigt mir einen Ausweg auf?
Wer kann die Schuld bezahlen?"
Da sprach ich: "HERR, vergib Du mir!
Es tut mir wirklich leid."
Da wusch der HERR mich völlig rein,
gab mir ein neues Kleid.
So hilft Gott jedem, der Ihn sucht
und seine Schuld bereut.
Er reißt ihn aus der Flut heraus,
bringt ihn in Sicherheit.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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