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Da beriefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen, um bei den Tischen zu dienen. Darum, ihr Brüder, seht euch nach sieben Männern aus eurer Mitte um, die ein gutes Zeugnis haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind; die wollen wir für diesen Dienst einsetzen, wir aber wollen beständig im Gebet und im Dienst des Wortes bleiben!
Apostelgeschichte 6,2
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Lasst uns Gottes Wort von Herzen lieben,
mit Sehnsucht, von innen her getrieben,
Gottes Wort erforschen und verkünden,
und uns erwehren aller Sünden.
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Frage:
Sorgst Du auch dafür nicht zu viele Alltags-Verpflichtungen zu haben, um viel Raum dem Bibelstudium und Gebet zu widmen?
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Zur Selbstprüfung: Als sich sogar die Apostel um die leibliche Versorgung der Gemeinde kümmern mussten, war die Grenze erreicht: Brüder sollten die Verantwortung dafür übernehmen, damit die Apostel ungestört und beständig im Gebet und Dienst des Wortes bleiben konnten.
Vielleicht haben Sie Beruf, Familie, ein großes Haus, Garten und manches mehr - und alles will versorgt sein. Aber wo bleibt eine ruhige, konzentrierte, ausreichend große Zeit für Bibelstudium und Gebet? Männern ist als Familienhaupt der Priesterdienst aufgetragen d.h. sie sollen viel in Gottes Wort studieren und dies auch der Familie und darüber hinaus weitergeben. Welche Ausreden hört man, was alles Sonstiges getan werden `muss`! Es ist schlimm wie manche Christen mit ihrer Zeit umgehen und wie sie Zeit `verschwenden` oder sich nicht von Gott gewollte zusätzliche Arbeiten `aufhalsen`! Lasst uns Gottes Wort nachweisbar die 1. Priorität einräumen!!! |
| Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)
| Es geht um Deine Motivation!
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Als Christ muss ich keine grossen Heldentaten vollbringen, ich muss kein Märtyrer werden, kein Kirchenvater, kein Glaubensheld. Ich muss nicht berühmt werden oder gross oder einflussreich. Nein, es geht auch nicht um gross angelegte Zuwendungen, es geht nicht um Aussergewöhnliches bei dem, was man als Christ tut, sondern um die Frage: "Geht es mir dabei um die Ehre Gottes?"
Und mal ehrlich: Wie oft machen wir etwas und erwarten etwas für uns? Wir helfen einem anderen in der Hoffnung, dass eine Hand die andere wäscht, er uns also Gleiches mit Gleichem vergilt. Wir engagieren uns in Vereinen und hoffen doch, hier Geschäftskontakte knüpfen zu können und Gewinne zu machen. Wir wollen, wenn wir uns in Kirche und Gesellschaft engagieren, als die Guten angesehen werden, selbst geehrt werden und so fort.
Nein, ich bin da nicht besser: Mir geht es runter wie Öl, wenn ein Text von mir gelobt wird. Aber ist es wichtig, ob ich ein Kompliment bekomme? Doch nur dann, wenn es mir hilft, dass ich mich in die richtige Richtung bewege, um Gott noch mehr Ehre zu geben! Nicht meine Ehre, nicht mein Lob, sondern das Seine ist entscheidend. Und dies muss unsere Motivation bei allem sein, was wir tun.
Das Traktat, das wir weitergeben, die Worte, die wir sagen, selbst die kleinsten Handreichungen zum Lobe Gottes tun uns letztlich selber gut. Wir bedauern uns selbst nicht mehr, wir verzetteln uns nicht mehr mit Unwichtigem, wir lernen, die Welt mit Seinen Augen sehen. Das verhindert Fehler. Das wird für uns zum Segen in Zeit und Ewigkeit.
Wenn mein Herz Gott gehört, dann bin ich frei. Diese Motivation schützt mich vor Eigennutz. Es lässt mich auch besser mit mir und anderen umgehen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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