Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christlicher Glaube
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.11.2018

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Jesus kann jeden Sturm in unserem Leben stillen!

Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See Ihm gehorsam sind?

Markus 4.40+41

Unbeschränkt ist Jesu Macht,
mit keinem ist Er zu vergleichen.
Nur ein Wort, was Er gesagt,
stillt den Sturm, die Wellen weichen.

Frage: Bin ich kleingläubig und fürchte mich in stürmischen Zeiten oder bin ich frei von Angst, weil ich Jesus Christus völlig vertraue?

Tipp: Immer wieder habe ich erlebt und erlebe ich, dass sich Stürme und Wellen in meinem Leben erheben. Was kann ich in solchen Situationen tun, wenn ich mal denke, dass Jesus vielleicht in meinem „Lebensboot“ eingeschlafen ist? Ich jage den Unglauben fort und setze mein Vertrauen ganz allein auf Jesus und sage: Die Not ist groß, ABER Jesus ist größer! Ich weiß: Er stillt jeden Sturm, wenn Er ein Wort spricht!

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In keinem anderen ist das Heil


"In keinem anderen ist das Heil; es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen."

Apostelgeschichte 4,12

Heute suchen viele Menschen ihr Heil in der „Mystik“. Mystik ist - kurz gesagt - das Streben nach Heil oder Erlösung unter Umgehung von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi im biblischen Sinn. Durch Suche nach Direktkontakt mit „Gott“, dem Seinsgrund, Tao, der Geschichte, dem absoluten Geist, der Macht des Unterbewusstseins usw. will man zu Erlösung, Vollkommenheit, Erkenntnis, Heil, Heilung usw. gelangen. Im Grunde ist Mystik, auch wo von einer überirdischen Macht die Rede ist, immer der Weg von unten nach oben, die Selbsterhebung des Menschen zu einer höheren Daseinsstufe. Auch wenn diese Daseinsstufe "Gott" genannt wird, wird deutlich, dass damit nicht der persönliche, sich offenbarende, ansprechbare Gott der Bibel gemeint ist. Partner und Ziel der unio mystica (mystischen Einung) ist vielmehr "der Grund des Seins", "ein überseiendes Nicht- Sein", "ein namenloses Nichts" (Meister Eckhart), "das weiselose, formlose, namenlose, verborgene Wesen Gottes" (Johann Tauler), "das ewige Nichts", "das schöpferische Nicht, das man Gott nennt" (Hermann Seuse) u.a.

Christlich sprechende Mystiker identifizieren Gott mit "Liebe", was nach 1. Johannes 4,16 durchaus richtig ist. Aber sie rauben Gott Seine Lebendigkeit, indem sie Ihn Liebe und nur Liebe sein lassen, indem sie Gott und Liebe zu einem Prinzip machen und Gottes Gerichtsernst nicht ernst nehmen, auf den durchgehend in der Bibel hingewiesen wird (vgl. besonders Matthäus 25,31 ff.; Johannes 5,28; Offenbarung 20,11 ff.). Aber Gott bestraft und richtet doch, gerade weil Er Liebe ist. Würde Gott nicht richten, wäre Er ungerecht. Und Ungerechtigkeit wäre höchste Lieblosigkeit.

Allerdings besitzt Gott von sich (!) aus die Freiheit, auf unsere Bestrafung zu verzichten, und zwar deshalb, weil ein anderer - Jesus Christus, Gottes Sohn - stellvertretend für uns die Strafe trug. Das ist die freie (!) (nicht eine von menschlichem Wunschdenken projizierte und zum Prinzip erhobene) Liebe Gottes, die den an Ihn Glaubenden (!) Vergebung schenkt. Jesus sagt: "Wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht" (Johannes 5,24). Gott ist ernstzunehmende, lebendige Wirklichkeit. Allein in Seinem Sohn Jesus Christus ist das Heil. Es gibt keinen anderen Weg zum Himmel.

Der Apostel Paulus schreibt: "Die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit" (1. Korinther 1,22 f.). Zu allen Zeiten war die Botschaft vom Kreuz ein Ärgernis, weil im Kreuzestod Jesu die totale Verlorenheit jedes Menschen zum Ausdruck kommt. "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir gerettet werden, ist's eine Gotteskraft" (1. Korinther 1,18). Nicht in der Selbsterhebung des Menschen zu Gott, sondern allein im Glauben an das am Kreuz geschehene Erlösungswunder liegt die Rettung, das Heil, der Frieden mit Gott. Das rettende Wunder sind Jesu Wunden. Kein Weg führt am Kreuz vorbei. Der Mystiker und jeder, der das nicht sehen will, täuscht sich selber und erfährt nicht die Gotteskraft: die Gabe der Vergebung und des ewigen Lebens, das uns Gott in Seinem Sohn Jesus Christus geschenkt hat. "Er ist unser Friede" (Epheser 2,14). Lassen wir uns doch von Ihm beschenken!


(-Autor: Lothar Gassmann)


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