Christlicher Glaube

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.10.2020

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Wohl uns, wenn wir den Allmächtigen zum Vater haben und Ihn jederzeit um Hilfe anflehten dürfen.

Warum bist du wie einer, der verzagt ist und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, Herr, und wir heißen nach Deinem Namen; verlass uns nicht.

Jeremia 14,9

Wir sind von Dir getragen,
wir brauchen nicht verzagen,
wir sind in Dir geborgen,
und Du trägst unsre Sorgen.

Frage: Warum können wir uns so sicher sein, dass Gott immer für uns sorgt?

Vorschlag: Wenn wir im Alten Testament das Leben der Propheten betrachten, merken wir, wie Gott sich immer wieder herrlich an ihnen erzeigte. Daniel war in der Gefangenschaft und wurde von seinen Verfolgern errettet, Jona wurde von einem großen Fisch verschluckt und wieder ans Land ausgespuckt. Sogar Mose, der das Volk Israel aus Ägyptenland und durch die Wüste führte, wurde mehrmals von den murrenden Israeliten mit dem Tode bedroht, und immer wieder bewahrte ihn Gott. Es kennt der Herr die Seinen, das ist noch heutzutage so. Wohl uns, wenn wir des Herrn Eigentum sind!

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Was hat die Welt mir schon zu bieten?


Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Matthäus 6,19-21


Sicher: Ein toller Maßanzug, italienische Lackschuhe, eine goldene Uhr, eine Designerbrille, ein schneller Sportwagen, eine Luxusvilla, eine grosse Yacht, weite Urlaubsreisen, Übernachten in Luxushotels machen schon was her. Und toll Essen gehen, ins Kino gehen und sich einen Theaterbesuch leisten können, das alles sei jedem vergönnt. Doch irdischer Reichtum ist vergänglich, und das Gute, das wir hier haben, müssen wir hinter uns lassen. Und selbst wenn wir reicher sind als Rockefeller und Onassis zusammen, so nehmen wir doch nichts mit.

Auch dann, wenn wir hochgeehrt sind, wenn wir alle Preise aus Kunst, Kultur und Wissenschaften erhalten, wenn wir in den Geschichtsbüchern stehen, wenn uns Denkmäler gesetzt werden und Strassen, Schulen und Krankenhäuser unsere Namen erhalten: Was bringt uns das wirklich?

Schon die alten Römer wussten das: Zog ein Kaiser oder ein Feldherr siegreich durch die Strassen Roms, hochgeehrt und bejubelt von allen, dann hielt ein Sklave einen Lorbeerkranz über den Kopf des Siegers und sprach: "Bedenke: Aller Ruhm ist vergänglich!" Tatsächlich: Viele, die zu Lebzeiten berühmt gewesen sind, sind heute vergessen, aber auch die, deren Namen wir noch kennen und die wir noch nach Jahrhunderten verehren, haben nichts mehr davon. Selbst die Erinnerung an Goethe, Schiller und an all die Anderen wird eines Tages verblassen, und sie werden irgendwann vergessen sein.

Jesus hat da weitaus mehr zu bieten: Eine Wohnstatt, ein Leben in Seiner Gegenwart, Glück, Gesundheit, Freude, Licht. Deshalb habe ich die Welt gegen Ihn eingetauscht.


(Autor: Markus Kenn)


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