Christlicher Glaube

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.01.2021

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In Gottes Hand geborgen

Jauchzet Gott, alle Lande! Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich! Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke! Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht. Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen. Sela.

Psalm 66,1-4

Gott gebietet und behütet
ER ist selbst der größte Schatz.
Es geschieht was ER gebietet,
IHM gebührt der erste Platz!
ER ist stark und Er ist mächtig,
wunderbar und ewig prächtig!

Frage: Wissen Sie sich auch in Jesu wunderbarer liebenden Hand geborgen?

Tipp: Jesus Christus ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben – und nur auf dieser Grundlage gab Er uns auch den Missionsauftrag (Matth. 28,18-20). An Jesu Aussage: „ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh. 15,5) wird zudem unsere Abhängigkeit von Jesus deutlich. All dies bedeutet aber auch, dass wir uns in allen Nöten an Ihn wenden und mit Hilfe und Segen rechnen dürfen! Wie wunderbar! Lasst uns uns ganz in Jesu liebende Hände legen und Ihm ganz und gar vertrauen!

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Das war damals modern!


Einmal die Woche treffe ich mich abends mit Bekannten zum Plaudern: Da sprechen wir über alles Mögliche, über unsere Erlebnisse, Pläne, Erinnerungen usw. Einer erzählte dann, dass er Anfang der 1970iger Jahre Hindu gewesen ist und begründete das so: "Das war damals modern!"

Es stimmt: Im Zeitgeist Ende der 1960iger, Anfang der 1970iger Jahre stellte man die Werte des Abendlandes in Frage und damit auch das christliche Erbe. Weil man das Christentum ablehnte im Protest gegen die Eltern-Generation, suchte man natürlich, das hieraus entstehende Vakuum mit anderen spirituellen Erfahrungen zu füllen. Interessant erschienen hier insbesondere fernöstliche Heilslehren, und man reiste gerne zu den Gurus und ihren Ashrams in Indien. Studenten schlossen sich irgendwelchen Yogis und Sekten an. Oft war es ein Mix aus Hinduismus und Buddhismus sowie anderen fernöstlichen Religionen.

Esoteriker und Vertreter des New Age haben dieses doch sehr zweifelhafte Erbe angetreten: Viele verehren den Dalai Lama über die Maßen ohne zu erkennen, dass er von seinen Anhängern als gottgleich und unfehlbar angesehen wird. Das sozialistisch-kommunistische Regime Pekings ist zweifelsohne eine Diktatur, und die chinesische Okkupation Tibets ist ein schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht, doch auch der Dalai Lama würde in Tibet eine Diktatur weiterführen, nur mit dem Unterschied, dass diese nicht marxistischen Lehren folgte, sondern als ein buddhistisch-theokratisches System, das nicht hinterfragt werden darf.

Ich erlebe bei einigen Menschen aus meiner Umgebung, dass sie einem sehr merkwürdigen Religionscocktail folgen, in dem nichts wirklich wahr, sondern alles nur relativ ist. Für sie ist es kein Problem, monotheistische Gottesbilder mit einem heidnischen Götterpantheon zu verbinden und den Buddhismus, der keine wirkliche Gottesvorstellung hat, darin zu integrieren. Es ist modern geworden, trotz mangelnder Beweise an die Reinkarnation zu glauben und ignoriert die Tatsache, dass der Mensch niemals aus eigener Kraft gut werden kann, selbst wenn er wieder und immer wieder geboren wird.

Besonders gefährlich halte ich es, wenn solche Reinkarnationslehren unter einem christlichen Deckmantel kommen und das Evangelium derart verdrehen, dass wirklich nichts mehr von der wirklichen und wahren biblischen Lehre übrig bleibt. So lehrt auch die Sekte "Universelles Leben" um die angebliche Prophetin Gabriele, dass der Mensch wiedergeboren werde. Völlig falsch wird Jesus als Vegetarier dargestellt, der er sicher nicht gewesen ist: Während des Passah aß Er genauso Lammfleisch wie jeder andere Jude auch. Als Er einmal Seinen Jüngern nach der Auferstehung erschien, aß Er mit ihnen Fisch. - Aber es ist ja leider modern, alles zu relativieren, umzubiegen und zu vermischen, ob es zueinander passt oder nicht.

Modern sein bedeutet nicht, dass eine Sache richtig ist: Ende der 1960iger Jahren waren Drogen in Teilen der Studentenschaft durchaus modern und salonfähig; heute wissen wir, wie schädlich dies ist. Auch die antiautoritäre Erziehung war Anfang der 1970iger Jahre modern, aber heute bestreitet kein verantwortungsbewusster Pädagoge die Tatsache, dass Kinder Grenzen brauchen, dass man sie konsequent erziehen muss, damit sie sich im späteren Leben zurechtfinden können.

Auch Weltanschauungen sind modern: Während der Studentenrevolte in den 1960iger / 1970iger Jahre war man, wenn man modern war, links, marxistisch. Insbesondere der Kommunismus a lá Mao war sehr salonfähig. Die Blumenkinder (Hippies) waren eine moderne Jugendbewegung. Auch die Popper zu Beginn der 1980iger Jahre in ihrem gepflegten Auftreten waren sehr modern und sind nun wieder in die Bedeutungslosigkeit, in die Vergessenheit gesunken.

Dagegen erkannte schon Martin Luther zu seiner Zeit ganz richtig, dass die Bibel weder modern noch altmodisch, sondern immer aktuell ist. Entgegen aller möglichen und unmöglichen Heilslehren - viele der Gurus und Yogis, die vor dreißig oder vierzig Jahren großen Einfluss hatten, sind längst vergessen oder zumindest erheblich bedeutungsloser geworden! - bleibt Jesu Lehre immer aktuell. Nicht ein I-Tüpfelchen Seiner Lehre, Seiner Worte wird vergehen, in Ewigkeit nicht! Und Sein Angebot gilt nach wie vor, nämlich, dass jeder Ihm willkommen ist, dass Er keinen wegstößt, der zu Ihm kommt. Jeder, der Ihn als Seinen ganz persönlichen Retter und Erlöser annimmt, erhält ewiges Leben. Das Gute daran ist nicht nur, dass wirklich jeder - Arme, Reiche, Alte, Junge, Gebrechliche, Gesunde, Kranke, Taube, Obdachlose, Arbeitslose, Manager, Hilfsarbeiter usw. - kommen kann, sondern auch, dass dieses Angebot keiner Strömung und keiner wie auch immer gearteten Mode unterworfen ist. Ergreif also das Heil! Noch ist Gnadenzeit!


(Autor: Markus Kenn)


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