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Assyrien wird uns nicht retten; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten und das Werk unserer Hände nicht mehr unsere Götter nennen, denn bei dir findet der Verwaiste Barmherzigkeit!
Hosea 14,4
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Die Sach ist Dein, Herr Jesu Christ,
die Sach, an der wir stehn,
und weil es Deine Sache ist,
kann sie nicht untergehn.
Allein das Weizenkorn, bevor
es fruchtbar sprosst zum Licht empor,
wird sterbend in der Erde Schoß
vorher vom eignen Wesen los;
im Sterben los,
vom eignen Wesen los.
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Frage:
Wenn ich wüsste, was Gott weiß, würde ich dann genau das wollen, was ich habe?
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Zum Nachdenken: Ich erlebe, wie ich meine Mitmenschen zu Jesus bringen will. Ich überlege mir ständig, wie ich es fertig bringe, dass sie sich aufrichtig bekehren und von der Sünde lassen. Ich versuche ihnen Gottes Wort näher zu bringen oder ich gebe ihnen entsprechende Informationen. Ich versuche den richtigen Zeitpunkt zu finden, um sie zu überzeugen, dass sie auf dem falschen Weg sind und ins Verderben laufen.
Stopp! ICH bin auf dem falschen Weg! Es ist schmerzlich zu sehen, dass ich gar nichts dergleichen tun kann und meine Mitmenschen ihre eigenen Wege weiter gehen. Nur Gott allein ist der wahre Weg, wenn Menschen ihr Herz öffnen. Es ist Seine Barmherzigkeit, die Menschen umkehren lässt. Aber trotzdem kann ich sehr viel tun. Ich kann für meine Mitmenschen beten, beten, beten. Damit zieht Gott mich auch wieder in Seine Nähe. |
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| Zeitgeist oder klares Evangelium?
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Es ist nicht leicht, sich heutzutage zu einem glasklaren Evangelium zu bekennen: Wer aufgeklärt sein will, hält die Evolutionstheorie trotz aller Lücken und Widersprüche für erwiesen und die Bibel als ein Sammelsurium von Mythen, Sagen und Legenden, obwohl Archäologen - christliche wie atheistische oder andersgläubige - in der Bibel nachschlagen, wenn sie bestimmte Städte finden und ausgraben wollen, weil die Bibel hierfür eine absolut zuverlässige Quelle ist.
Der Zeitgeist hat auch längst christliche Werte relativiert: Die Sonntagsheiligung wird mehr und mehr dem Mammon geopfert. Sprich: Verkaufsoffene Sonntage finden wir nicht nur in den Touristenstädten, sondern finden sich auf dem Vormarsch; es ist abzusehen, dass der Sonntag über kurz oder lang ein ganz normaler Werktag wird. Gebet und Gottesdienstbesuch befinden sich dann ebenfalls auf dem Rückzug.
Auch die traditionelle Familie wird mehr und mehr zurückgedrängt: Partnerschaften ohne Trauschein, Patchworkfamilien, in denen niemand mehr weiss, wer eigentlich mit wem liiert ist, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften und "Liebe als Dienstleistung" gehören längst zum Alltag.
Kaum hört man in den Kirchen noch eine Predigt über Sünde, über den Teufel und die Schrecken der Hölle; das ist nicht mehr modern. Irgendwie passt man sich an, hat sich eine Allversöhnungstheorie zurechtgelegt und verschweigt, dass nur Jesus zum Vater führen kann. Man will ja niemanden weh tun, und vor allem will man in sein, modern und aufgeklärt.
Jesu Worte aber sind nicht in eine bestimmte Zeit hineingesprochen und auch nicht in eine bestimmte Kultur oder in bestimmte Umstände; sie sind zeitlos, universell und ewig gültig. Es gibt nur eine Moral, und alles, was den Geboten der Bibel - also Gottes Wort widerspricht - ist Sünde. Der Teufel ist keine Fantasiegestalt, und die Hölle eine schreckliche Tatsache, die man nicht beschreiben kann und in die man am Besten nicht hineinkommt.
Natürlich braucht das Mut, doch das Evangelium ist nichts für Feiglinge, denn es verlangt von uns sehr viel Mut:
1. Wir brauchen den Mut, uns selbst als Sünder zu sehen.
2. Wir brauchen den Mut, unsere Sünden vor Gott zu bekennen.
3. Wir brauchen den Mut, uns bei den Menschen zu entschuldigen, an denen wir uns versündigt haben.
4. Wir brauchen den Mut, unser Leben zu bereinigen, auch wenn dies im Einzelfall ein Strafverfahren und eine Verurteilung nach sich zieht.
5. Wir brauchen den Mut, uns zu Jesus und der Bibel zu bekennen, auch wenn wir verspottet und verlacht werden.
6. Wir brauchen den Mut, den Menschen die Wahrheit zu verkündigen, dass nur Jesus allein rettet, auch wenn wir uns unbeliebt machen.
Wir brauchen ein klares Evangelium. Das ist kein einfacher Weg hier auf der Erde, doch wir dürfen nicht vergessen, dass Christ sein niemals einfach war. Im Alten Rom wurden Christen verfolgt, im ehemaliagen Ostblock ebenfalls, und in vielen Teilen der Welt werden sie es immer noch. Eines Tages aber werden wir vor Gott stehen. Wenn wir dem Zeitgeist aus Angst nachgegeben haben, dann wird diese Begegnung unangenehm. Haben wir uns an ein klares Evangelium gehalten, wird unser Lohn gross sein.
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(Autor: Markus Kenn) |
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