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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
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| Gebet - Mitten unter uns
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Gebet darf in erster LINIE das gesamte Alltagsleben durchdringen.
Denn Gott ist jede Sekunde in unserer Gegenwart –
sind wir jede Sekunde in seiner Gegenwart?
Wir treten durch die Tür des Lobpreises in die Gegenwart Gottes ein.
Denn ER ist heilig und wir können uns IHM nur in würdiger Weise nahen, wenn wir IHM den einzig wahren Gott entgegentreten, mit Dank und Lobpreis für das, wer ER ist und was ER tut.
Wir dürfen vor IHM unsere Bitten und Wehklagen sagen, wir brauchen nichts zurückhalten, er sieht mitten in unser Herz hinein und weiß, was weh tut.
Er möchte, dass wir ganz ehrlich mit IHM darüber reden. Er hat aufrichtiges Verständnis und Mitgefühl. Hebräer 2,18
Er verspricht uns immer wieder, dass wenn wir etwas in seinem Interesse bitten, dass er es uns gibt, weil der Vater uns liebt. Johannes 15,16
Auch die Fürbitte, eines der größten Geschenke an unsere Mitmenschen, nimmt da seinen Platz ein. Er tut große Wunder. Schreibt auf, was ihr für wen bittet und lest später nach. Preist Gott für das, was er an Wundern und Gebetserhörungen getan hat und erzählt es weiter!
Wenn wir gar nicht mehr beten können, weil wir so tief in der Krise stecken, dann genügt ein Hilfeschrei!
Er verspricht in Psalm 50,15: "Rufe mich an in der Not und ich will dich erretten und du sollst mich preisen."
Wenn uns Schuld und Sünde trennt, gilt: Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt. 1.Johannes 1,9
Bleibt nicht dabei stehen, bekennt und bedankt euch und geht weiter, es ist bezahlt und es gibt nun keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind. Römer 8,1
Das wiederum führt uns aus großer Dankbarkeit wieder in den Lobpreis. Da schließt sich der Kreis. Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes.
Dort ist ER MITTEN UNTER UNS
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(Autor: Maria Italon) |
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