Christlicher Glaube

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.09.2020

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Gottes Wort leuchtet uns so zuverlässig, dass wir nicht irren, wenn wir ihm nachfolgen.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Psalm 119,105

Dein Wort ist sehr gut,
es macht mir stets Mut.
Werd` ich auch oft versagen,
bin ich von Ihm getragen.

Frage: Was ist wichtig im Zusammenhang mit der Lektüre von Gottes Wort?

Vorschlag: Die Bibel, die Heilige Schrift, ist Gottes heiliges, inspiriertes Wort. Ein Bibelgelehrter sagte einmal, die Bibel sei ein Liebesbrief Gottes an die Menschen. Lesen wir sie regelmäßig in großem Respekt und tiefer Dankbarkeit zu Gott. Gott zeigt uns darin Seinen Willen, aber auch Seine Liebe. Wenn wir das Leben, die Lehre und die Wirksamkeit Jesu im Neuen Testament betrachten und befolgen, dann werden wir mit göttlicher Weisheit gesegnet!

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Gottes letztes Wort




Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

2. Timotheus 3,16

Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.

2. Petrus 1,20 + 21

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat.

Hebräer 1,1

Worauf gründet sich der christliche Glaube? Das Christentum ist eine sogenannte Offenbarungsreligion. Das heißt, Gott selbst hat sich der Menschheit, der Gott durch den Sündenfall fremd geworden ist, neuerlich bekannt gemacht. Dadurch unterscheidet sich das Christentum fundamental von den übrigen Religionen.

Im Grunde ahnen alle Menschen etwas von Gott bzw. einer "höheren Macht", für die es die unterschiedlichsten Bezeichnungen gibt. Wenn es nicht gerade Götzen oder von Menschen erdachte religiöse System sind, an die man sich gebunden hat, spricht man von "Schicksalsmächten", "Kosmischen Kräften", "der Macht der Sterne" (Astrologie) oder ähnlichem.

Es gibt eine dunkel Ahnung, dass der Mensch Mächten und Kräften ausgesetzt ist, über die er keine Macht hat. Auf diesem Boden gedeihen dann auch allerlei abergläubische Paktiken mittels derer man meint, diese Mächte den eigenen Wünschen untertan machen zu können.

Alle diese Versuche sind jedoch vergeblich, ja können sogar gefährlich sein, wenn man an den Okkultismus denkt, weil der Mensch von sich aus Gott nicht näher kommen kann, sondern weil es, umgekehrt, Gott ist, der auf die Menschen zugehen und sich diesen offenbaren muss.

Und das geschieht einmal durch das Wort Gottes, der Bibel, und dann durch das menschgewordene Wort Gottes, durch Jesus Christus, der uns das bestätigt was in der Bibel steht, der uns aus erster Hand über das informiert was gilt und der selbst der Weg zurück in die Gemeinschaft mit Gott ist, weshalb ER der ist, an den wir uns halten müssen, wenn wir das Ewigkeitsziel erreichen wollen.

Wenn im 2. Timotheusbrief bezeugt wird, dass alle Schrift von Gott eingegeben ist, sind damit alle anderslautenden Aussagen, mit denen hier relativiert wird, gegenstandslos geworden. Gleichzeitig wird uns gesagt, zu welchem Zweck die Schrift eingegeben wurde, nämlich um zu einer verbindlichen Richtschnur für unsere Leben zu werden.

Auf welche Weise das geschehen ist, davon vermittelt uns der 2. Petrusbrief eine Ahnung. Es ist demnach nicht so, dass sich hier "weise Männer", "kluge Rabbis" oder "gewandte Theologen" etwas ausgedacht oder irgendwelche Theorien entwickelt haben, sondern es war der Geist Gottes selbst, der die Schreiber antrieb. Wie das im einzelnen geschehen ist, entzieht sich allerdings unserer Kenntnis.

Der Hebräerbrief bezeugt, dass die göttliche Offenbarung ihren Höhepunkt dann in Jesus Christus erreicht hat, der gleichzeitig "Gottes letztes Wort" ist. Lange Zeit hatte Gott zuvor durch Menschen, zu den Menschen, konkret zum Volk Gottes, "den Vätern", gesprochen, um die Offenbarung dann mit Jesus Christus abzuschließen.

Die heutigen Verse geben auch Zeugnis von der Trinität: Gott, der sich offenbart, Jesus Christus, durch den Gott die Welt geschaffen hat und der Geist Gottes, der alles antreibt. Das deckt sich dann auch mit den übrigen Aussagen der Schrift.

Es ist damit von Gottes Seite alles gesagt worden, was es zu sagen gibt. Etwas Neues oder anderes wird nicht mehr gesagt werden. Das macht die Verbindlichkeit der Bibel aus, an der alle anderen Aussagen zu messen sind.

Wir haben mit der Bibel damit eine zuverlässige Richtschnur für unser Leben, der wir nicht nur im Leben, sondern auch im Sterben vertrauen können. Damit ist die Bibel ein unermesslicher Schatz, den man nicht hoch genug einschätzen kann.

Wir dürfen Gott dafür danken, dass wir sein Wort haben, das eine Leuchte für unsere Füße und ein Licht auf unserem Wege ist, wie der Psalmist im Psalm 119 sagt. Der ganze und längste Psalm des AT tut nichts anderes, als Gott in immer wieder neuen Wendungen für die wunderbare Gabe seines Wortes in überschwänglichen Worten zu loben, zu preisen und zu danken.

Das sollten wir bedenken, wenn wir die Bibel aufschlagen und dabei Gott immer wieder bitten, dass der das Licht und die Gabe seines Wortes nicht von uns nimmt. Ich wünsche uns allen einen stets gesegneten Gebrauch der Bibel, damit Frucht für die Ewigkeit wächst.




Herr, dein Wort, die edle Gabe,
diesen Schatz erhalte mir;
denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist's nicht um tausend Welten,
aber um dein Wort zu tun.

Halleluja, Ja und Amen!
Herr, du wollest auf mich sehn,
dass ich mög in deinem Namen
fest bei deinem Worte stehn.
Lass mich eifrig sein beflissen,
dir zu dienen früh und spat
und zugleich zu deinen Füßen
sitzen, wie Maria tat.


(Lied, 1. Strophe: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, 1723; 2. Strophe: Christian Gregor, 1788)




(Autor: Jörgen Bauer)


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"Ich war einst verloren, aber Jesus streckte mir seine Hand entgegen - und dieses Glück möchte ich mit Ihnen teilen!"

(Text) - (youtube)

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Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

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