Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christlicher Glaube
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 11.08.2020

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Überwinder brauchen keinen zweiten Tod der Gottesferne zu fürchten!

Und dem Engel der Gemeinde von Smyrna schreibe: ... Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut ... ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben! Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod.

Offenbarung 2,8-11

Jesus will sich mit uns für alle Zeit
`vermählen` – bist Du dafür bereit?
Tod und Gottesferne wird es nicht geben,
herrlich: wir dürfen mit Jesus ewig leben!

Frage: Müssen Sie noch den zweiten, ewigen Tod in Gottesferne fürchten – oder wurden sie zweimal geboren (natürliche Geburt und Wiedergeburt) und dürfen sich auf die „Krone des Lebens“ freuen?

Tipp: Nachdem Jesus den inneren Reichtum bei äußerer Armut lobt und die Drangsal der Gemeinde in Smyrna erwähnt, spricht er die bekannten Worte: „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Interessant ist, dass derzeit „Corona“ in aller Munde ist und „Krone“ bedeutet. Jesus verheißt hier aber eine Krönung mit ewigem Leben mit ihm! Zu beachten ist hierbei Ester 2,17: Die Braut(-Gemeinde) bekommt eine königliche Krone aufs Haupt gesetzt! Smyrna bedeutet „Bitterkeit“ und Jesus spricht auch von Verfolgung. Nachdem das 1te Sendschreiben die Liebe Jesus aufzeigte, geht es nun bei aller Trübsal, durch die die Gemeinde zunächst noch gehen muss, um das Ziel: Ewiges Leben mit Jesus Christus – was quasi einem Eheversprechen/Verlobung gleichkommt (jedoch ohne „bis der Tod uns scheide“ weil es keinen 2ten Tod mehr geben wird!). Lasst uns diesem Ziel nachjagen und auch im Leid ein Überwinderleben führen!

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Nicht von dieser Welt, aber mitten in ihr!


Jesu Reich ist nicht von dieser Welt; deshalb sind wir auch Herausgerufene: Als Seine Jünger sind wir auch nicht von dieser Welt. Was aber ist die Welt?

Die Welt steht für Vergnügungen, Zerstreuung. Man will möglichst viel aus diesem Leben herausholen. Menschen dieser Welt sind in der Regel egoistisch. Karriere, Besitz, Vermögen, Status, Ansehen sind ihre Ideale. Feiern, Party machen, Spass haben die grössten Ziele. Ausschweifungen - auch sexuelle - werden mit genommen: Man könnte ja etwas verpassen.

Menschen dieser Welt haben deshalb oft Urlaubs- und Freizeitstress: Sie kommen nicht zur Ruhe. Andere stürzen sich in Arbeit, so dass diese zu einer krank machenden Sucht wird, oder fliehen in Alkohol und Drogen. Menschen dieser Welt sind meist unruhig, getrieben, unter Erfolgsdruck, auch wenn sie nach außen hin ruhig erscheinen.

Als Christen orientieren wir uns nicht an dieser Welt und ihren flüchtigen Reichtum. Das, was sie zu bieten hat, vergeht. Wir suchen nicht unseren eigenen Vorteil, wir wollen keine oberflächlichen Vergnügungen, wir brauchen die Betäubung nicht, die uns die Süchte geben. Wir müssen nicht fliehen.

Unser Reich, das Reich, zu dem wir gehören, ist das zukünftige, nie endende Königreich Gottes. In diesem Reich werden wir Frieden haben. Unsere Wohnung, die Jesus uns jetzt bereitet, wird so wunderbar sein, dass alle Luxusvillen, Schlösser, Burgen und selbst die prunkvollsten Prachtbauten dagegen allenfalls ein jämmerlicher Schatten irgendwelcher Trümmer ist. Dort werden wir auf Straßen gehen, deren Gold so schön ist und so rein, dass man da durchschauen kann. Die Stadttore des neuen Jerusalems und die Mauern sind aus den wertvollsten Edelsteinen gefertigt. Kein Leid wird mehr dort sein.

Dieses Wissen macht uns ruhig: Wir verpassen nichts. Wir wissen: Selbst wenn wir nur Gutes, Edles, Erhabenes erleben, so kommt das Schönste, Wertvollste, Beste noch.

Aber wir sind mitten in der Welt, wir haben die Verantwortung dafür, dass die Menschen die Frohe Botschaft hören. Wir müssen sie vor dem Weg warnen, den sie gehen, nämlich dem breiten Weg des Verderbens, der direkt in die Hölle führt. Wir müssen ihnen den Weg zum Himmel, den es nur in Christus Jesus gibt, zeigen.

Dabei müssen wir die Menschen abholen, wo sie sind: Wir müssen ihre Sorgen, ihre Nöte verstehen und helfen, wo Hilfe notwendig und sinnvoll ist. Mitten in der Welt ohne ein Teil von ihr zu sein, zeigt den Unterschied.


(Autor: Markus Kenn)


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Johannes 14, 6