Christlicher Glaube

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.01.2021

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Jesus von ganzem Herzen lieben - denn er hat uns zuerst geliebt!

Als ich ein wenig an ihnen vorüber war, da fand ich, den meine Seele liebt. Ich hielt ihn und ließ ihn nicht los, bis ich ihn brachte in meiner Mutter Haus, in die Kammer derer, die mich geboren hat.

Hohelied 3,4

Zion hört die Wächter singen;
das Herz tut ihr vor Freude springen;
sie wachet und steht eilend auf.
Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig,
von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig;
ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf.
Nun komm, du werte Kron,
Herr Jesu, Gottes Sohn!
Hosianna!
Wir folgen all
zum Freudensaal
und halten mit das Abendmahl.

Frage: Lieben Sie Jesus Christus von ganzem, tiefstem Herzen und haben die große Sehnsucht endlich bei Ihm, dem Herrn der Herrlichkeit, sein zu dürfen?

Persönliche Frage: Wahre Gotteskinder, welche ja Teil der Brautgemeinde Jesu sind, haben nur den einen tiefen Herzenswunsch: Hier den engsten Kontakt mit ihrem geliebten Herrn und Bräutigam Jesus Christus zu haben und dann auch endlich beim Ihm sein zu dürfen! Wie der Bibelvers heute sagt, lassen sie sich auch dabei nicht durch Menschen aufhalten, sondern sie gehen an diesen vorbei und suchen den Kontakt mit Jesus Christus – und wenn sie ihn gefunden haben, lassen sie Ihn nicht mehr los!
Gehören sie auch zur Schar dieser Gotteskinder?

( Link-Tipp zum Thema: www.youtube.com/watch?v=xurUA2qi7vg )

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Gott allein ist Gott



Wahr ist es, HERR, die Könige von Assyrien haben wüst gemacht alle Königreiche samt ihren Landen und haben ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern Werk von Menschenhänden, Holz und Stein. Die sind vertilgt. Nun aber, HERR, unser Gott, hilf uns von seiner Hand, auf daß alle Königreiche auf Erden erfahren, daß du der HERR seist allein.

Jesaja 37, 18-20 (Luther 1912)


Die Götter der heidnischen Völker waren immer Menschenwerk gewesen und nicht real: Das gilt für die griechische und römische Mythologie genauso wie für alle anderen Religionssysteme. Heutzutage, wo der Hinduismus mit seiner Göttervielfalt viele Menschen zu faszinieren beginnt, wo man noch bestehende Naturreligionen schützen will und in denen New Age alle Religionen für irgendwie wahr halten und wo Rechtsextremisten den alten heidnischen Religionen als "Artreligion" das Wort reden, müssen wir uns bewusst machen, dass es nicht viele Götter, sondern nur einen einzigen wahren Gott gibt. Deshalb sind die Worte, die Jesaja damals an die Hebräer richtete, auch für uns höchst aktuell. Vor allem ist es unser Auftrag, den Menschen zu sagen, dass es nur einen Heilsweg gibt: Jesus Christus! Alle anderen Wege sind Irrwege und führen nicht an das Ziel, sondern in das ewige Verderben, in das ewige Feuer der Hölle, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

Die Assyrer haben ihre falschen Götter ins Feuer geworfen, denn sie haben erkannt, dass sie nur Werke aus Menschenhand sind, Werke, die weder fühlen, sehen noch hören können. Aus diesen Gründen haben sie auch keine Macht. Das bewies auch Bonifatius damals den heidnischen Germanen, in dem er Eichen fällte, die für die Germanen heilige Bäume waren. Sie sagten Bonifatius voraus, dass er von den Göttern bestraft werden würde, doch als sie sahen, dass nichts geschah, fragten sie nach dem Gott, der offensichtlich stärker war als die vielen Götter, die von ihnen verehrt wurden und kamen so zum Glauben.

Sicher müssen wir heute anders, geschickter und klüger vorgehen. Wir leben nicht mehr in den Zeiten von Bonifatius. Aber wir dürfen - wie Jesaja - bitten, dass Gott uns hilft, damit die Menschen und Völker erkennen, dass nur Er Gott ist und sonst niemand. Es ist Gottes ureigenstes Anliegen, dass Menschen zum Glauben an Seinen Sohn kommen, auf das niemand verloren gehe und jeder gerettet wird. Gott liegt nichts daran, dass auch nur ein Sünder verloren geht. Er schickte schließlich Seinen eingeborenen Sohn, auf das jeder gerettet wird, der an Ihn glaubt. Jesus Christus kam folglich nicht in die Welt, um sie zu richten, sondern um sie zu retten.

Gott selbst wird von unserer Hand das Blut eines jeden fordern, der verloren ging, obwohl wir ihm hätten Jesus bekennen können. Das zeigt die absolute Priorität und Wichtigkeit von Mission und Evangelisation. Die Weitergabe des Evangeliums ist also wichtig. Und jeder von uns hat Möglichkeiten, irgendwie das Evangelium weiter zu geben. Briefkastenaktionen sind nur ein Beispiel. Vielleicht können wir jemanden in den Gottesdienst einladen, vielleicht zu einem christlichen Vortrag und so fort. Auch die Unterstützung von Missionswerken ist wichtig. Packen wir es also an. Denn der Gott der Bibel allein ist Gott!


(Autor: Markus Kenn)


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