Christlicher Glaube

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 04.12.2022

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Wir sollen Licht für die Welt sein!

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen und seid den Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten.

Lukas 12,35a

Auf denn die Nacht wird kommen,
auf mit dem jüngsten Tag!
Wirket am frühen Morgen,
eh`s zu spät sein mag!
Wirket im Licht der Sonnen,
fanget beizeiten an!
Auf, denn die Nacht wird kommen,
da man nicht mehr kann.

Frage: Adventszeit ist Lichterzeit. Vielleicht brennen bei Ihnen Kerzen auf dem Tisch. Brennt aber auch Ihr geistliches Licht?

Zum Bedenken: In Matth. 5,14 sagt Jesus: `Ihr seid das Licht der Welt`. Wir haben also einen Auftrag, Gottes Licht in die geistliche Finsternis zu bringen! Erstaunlich ist aber was sich aktuell tut: Politik und Medien weisen auf einen kommenden Blackout, Dunkelheit und Kälte hin und schon jetzt sieht man weniger vorweihnachtliche Lichter als in früherer Zeit. Es ist wie ein Sinnbild der zunehmenden geistlichen Verfinsterung in der Welt. So wie mit einem Blackout die totale Finsternis und große Kälte Einzug halten wird, so auch geistlich: Mit der Entrückung der Gemeinde und Wegnahme des Heiligen Geistes wird auch schlagartig das geistliche Licht und jede geistliche Wärme für mindestens 7 Jahre weggenommen werden. Noch sind wir aber hier: Lasst uns also Licht für die Welt sein!

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Inhalt

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Lasset uns aber wahrhaftig sein


"Lasset uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von welchem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am anderen hängt durch alle Gelenke, dadurch ein jegliches Glied dem anderen kräftig Handreichung tut nach seinem Maße und macht, dass der Leib wächst und sich selbst auferbaut in der Liebe."

Epheser 4,15-16

Von diesem Bild des Leibes her ergibt sich das Wesen der Gemeinde als ein Organismus (keine Organisation!), in dem alle Glieder zusammenwirken zum gemeinsamen Nutzen und im Gehorsam gegenüber dem Haupt. Das Band, welches sie zusammenhält und anspornt, ist die Liebe. Wie im körperlichen Leib soll es auch in der Gemeinde sein. Jedes Glied ist anders und hat unterschiedliche Gaben. Und doch sollen alle diese Gaben und ihre Träger zusammenwirken in der Unterordnung unter Christus, das Haupt, und zum gemeinsamen Wohl und Nutzen der Gemeinde (vgl. 1.Korinther 12,4-7).

Die Urgemeinde war eine charismatische (griech. Charisma = die Gnadengabe) Gemeinde im besten Sinn. Jeder hatte die Möglichkeit, seine Gaben konstruktiv und kooperativ einzubringen. Wie 1. Korinther 14 deutlich macht, war der Gottesdienst keine "Ein-Mann-Veranstaltung", sondern geschah unter der Beteiligung vieler: "Wenn ihr zusammenkommt, dann hat ein jeglicher einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat Offenbarung, er hat Sprachenrede, er hat Auslegung. Lasset es alles geschehen zur Erbauung!" (V. 26). Zugleich wurden Leitlinien für einen geordneten Ablauf vermittelt (VV. 27-32), denn es gilt: "Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens" (V. 33).

Heute wird viel darüber diskutiert, ob es "Zungenrede" oder "Sprachenrede" (also übernatürliches Reden in fremden Sprachen, die man nie gelernt hat; meines Erachtens handelt es sich im Neuen Testament darum und nicht um ein ekstatisches Gestammel) das es heute noch gibt. Die entsprechenden Stellen der Heiligen Schrift werden unterschiedlich interpretiert, vor allem das "Vollkommene" in 1. Korinther 13,8-13, welches das "Stückwerk" (wozu auch "Sprachenrede" gehört) ablöst: etwa als Entstehung des neutestamentlichen Kanons oder aber als Eintritt der himmlischen Vollkommenheit. Eindeutig lässt sich sagen, dass das "Sprachenreden" nach biblischer Lehre auf keinen Fall die Bedeutung besitzt, die es heute in manchen Kreisen einnimmt. So sagt der Apostel Paulus: "Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit verständlichem Sinn, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in Zungen" (1. Korinther 14,19). Das bleibt grundlegend wichtig.

Die Sprachenrede war - gerade in der "Pioniersituation" der Urgemeinde - "ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen", was beim Pfingstereignis selber ganz deutlich wird (Apostelgeschichte 2; 1. Korinther 14,21 f.). Angehörige fremder Völker hörten die Jünger Jesu in ihrer Landessprache reden. Es war also kein ekstatisches Gestammel, wie es heute oft geschieht (und dazu meist noch ohne Auslegung; vgl. hierzu 1. Korinther 14,5 ff.). Die Gefahr dämonischer Einflussnahme (ekstatisches Zungenreden gibt es in sämtlichen heidnischen Kulten und Religionen!) ist in diesem Zusammenhang (Zungenrede, Weissagung u.a.) besonders zu beachten. Deshalb gilt: "Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt!" (1. Johannes 4,1).

Wir beten:
HERR, lasse uns bitte klar erkennen, was von Dir gewirkt ist und was nicht. Amen.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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Mach Dich bereit, Deinem Gott zu begegnen!!

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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