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Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottesfurcht.
2. Petrus 3,11
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Huldreich blickest Du mich an,
sagst mir, dass ich kommen kann,
sagst mir, dass ich zu dir kommen kann.
Und dass Du der Sündenschuld
nicht gedenkst nach Deiner Huld,
nicht gedenkst nach Deiner Gnad´ und Huld.
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Frage:
Wie kann ich nur einen heiligen Wandel und ein gottseliges Leben führen?
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Zum Nachdenken: Es ist eine Tatsache, dass der Tag des Herrn sehr schnell kommen wird. Die Sünde nimmt derweil dermaßen überhand, dass Gott Seine Gerechtigkeit wieder herstellen muss. Die Welt ist mehr als gerichtsreif. Alle irdischen Dinge, an die sich Menschen klammern und in denen sie ihren Lebensinhalt sehen, werden verbrennen.
Ich sehe darin aber auch, dass sich meine Erlösung naht. Ich werde vor dem Zorn Gottes bewahrt. Ich strecke mich nun danach aus, dass ich in Jesus würdig empfunden werde zu Ihm entrückt zu werden. Also befleißige ich mich der Sünde zu widerstehen und irdische Verlockungen zu überwinden. In demütiger Gottesfurcht stehe ich treu in Seinem Dienst und lasse mich durch Seine Güte führen und leiten. Ich brauche Seine Kraft und Nähe jeden Tag aufs Neue. ER muss mich halten und ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Seid ihr so unverständig?
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"Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen. Wollt ihr's denn nun im Fleisch
vollenden?"
Galater 3,3
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Da die Gemeinde Jesu besonders anfällig ist gegenüber Verführungen im geistlichen Bereich, warnt Jesus seine Jünger vor allem vor falschen Christussen und falschen Propheten. "Übergeistlichkeit" und Schwärmerei sind schon oft ins Fleischliche umgeschlagen (vergleiche 1. Korinther 5 und 14 miteinander: hier große geistliche Gaben, dort schlimmste Sünde - und das in derselben Gemeinde!). Für die Endzeit ist eine Zunahme verführerischer Zeichen und Wunder vorausgesagt. Diese verstellen den Blick auf Jesu Wunden und bereiten eine sensationshungrige, fleischlich programmierte Menschheit und „Christenheit“ für die Wunderwerke des Antichristen und seines falschen Propheten vor (Matthäus 24,24; Offenbarung 13,13). Geisterunterscheidung ist hier dringend vonnöten, um das Echte vom Falschen zu trennen (1. Johannes 4,1).
Eine besonders große Gefahr für die Gemeinde Jesu ist die Anpassung an den Zeit- und Weltgeist. Unzählbar sind die Einfallstore. Als Beispiele seien nur genannt:
- eine "moderne Bibelauslegung", in der das Diktat der autonomen Vernunft den Glauben an die göttliche Offenbarung verdrängt und die Bibelkritik zum Maßstab erhebt;
- ein "Wohlfühl-Evangelium", in dem Show, Erfolg und Sensationen dominieren und die Themen "Kreuz", "Buße", "Gericht" und "Ernst der Nachfolge" kaum noch Raum haben;
- eine Vermischung biblischer Wahrheiten mit politischen, philosophischen, psychologischen, soziologischen und sonstigen Erkenntnissen ideologischer Systeme, welche von ihren Grundlagen her im Gegensatz zur Bibel stehen;
- ein Streben nach interreligiöser und interkonfessioneller Ökumene und Einheit um jeden Preis und unter Ausblendung der klaren biblisch-reformatorischen Hauptartikel "allein Jesus Christus", "allein die Heilige Schrift", "allein der Glaube" und "allein aus Gnaden",
- eine Anpassung der Lebensgewohnheiten (zum Beispiel Meinung, Moral, Mode, Musik) an das Diktat von Fernsehen und Straße.
Wir beten:
HERR, mein Gott, bitte vergib mir, wo ich fleischlich und nicht geistlich gehandelt habe. Bitte mache aus mir einen geistlichen Christen. Amen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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