Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christlicher Glaube
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.08.2020

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Sehnlichst erwartet: Die Entrückung der Brautgemeinde!

Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: ... Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker, und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene Gefäße zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe; und ich werde ihm den Morgenstern geben. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Offenbarung 2,18-29

Laßt mich gehn, laßt mich gehn,
daß ich Jesum möge sehn!
Meine Seel ist voll Verlangen,
Ihn auf ewig zu umfangen
und vor seinem Thron zu stehn.

Frage: Erkennen Sie den Hinweis auf die Entrückung der Brautgemeinde?

Tipp: Im 1ten Sendschreiben lasen wir Jesu Liebeserklärung, dann vom Eheversprechen und gestern vom klaren Ziel einer (wörtlich) „gründlichen Verheiratung“. Nun wird eine Beschreibung der „Überwinder“ gebracht die Off. 12,5 entspricht: Ein Kind wird zu Gottes Thron „entrückt“, das „alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird“! In Off. 22,16 bezeichnet sich Jesus als „heller Morgenstern“. Man wagt es kaum zu sagen, aber wie in einer Ehe, wo man sich einander hingibt, will sich Jesus der Brautgemeinde „hingeben“!!! Vielfach zeigt Jesus seine unfassbar große Liebe zu uns auf: Er hat sich für uns zu „Tode“ geliebt! Dann will er uns „erkennen“ (Gal. 4,9; Wort wird auch bei sexueller Vereinigung verwendet; 1. Mose 4,1). Hier spricht er gar von „Hingabe“ an seine Brautgemeinde. Auch der Name „Thyatira“ = fortwährendes Opfer, weist auf totale und ewige Hingabe hin (Römer 21,1)! Lasst uns Jesu Liebe von Herzen erwidern!

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Aber Christen sind doch ....


Früher einmal dachte ich, als Christ müsste man die Fastenzeit einhalten, jeden Sonntag in die Kirche gehen, besonders fromm sein, viel beten und alle möglichen religiösen Pflichten erfüllen. Als Kind dachte ich sogar, als Christ müsste man mit einer permanenten Leidensmine herumlaufen, denn ich bin in der römisch-katholischen Kirche gross geworden und kannte die mittelalterlichen Heiligenbilder aus dem Religionsunterricht.

Heute weiss ich es aufgrund meiner persönlichen Erfahrung zum Glück besser: Als Christ muss ich nicht alle möglichen und unmöglichen Pflichten einhalten. Es geht auch nicht um das blinde Einhalten von Ritualen oder Geboten. Ich muss auch nicht besonders fromm sein, und ich muss schon gar nicht mit einer Leidensmine herumlaufen. Ganz im Gegenteil: Heute sehe ich sogar entspannter aus, weil ich weiss, dass ich gerettet und erlöst bin durch Jesus Christus.

Beten und Gottesdienste sind für mich keine Pflichterfüllung: Ich bete und besuche Gottesdienste, weil ich es möchte. Ich lese die Bibel, weil sie für mich eine gute geistliche Nahrung sind. All das aber tue ich nicht aus dem Druck heraus, dies tun zu müssen, sondern weil ich eine lebendige Beziehung zu Jesus habe.

Und darum geht es eigentlich beim Christsein: Um eine persönliche, lebendige Beziehung zu Jesus, die von Liebe getragen ist. Ohne Liebe ist die Einhaltung der Gebote pure Gesetzlichkeit, sind Almosen nur hartherzige Pflichterfüllung, ist die Zuwendung zu Kranken und Leidenden nur eine kalt- und hartherzige Angelegenheit, die mehr schadet als nützt.

Weil ich mich als Christ aber von Jesus geliebt und getragen weiss, kann ich mich selbst annehmen. Weil ich als Christ von Jesus Vergebung erfahren habe, kann ich selbst vergeben und grosszügig sein. Weil ich weiss, dass ich Jesus meine Sorgen anvertrauen kann, zerbreche ich nicht mehr unter dieser Last.

Ich habe zudem erlebt, dass Christen unterschiedlich sind: Es gibt sehr ernste Zeitgenossen und lustige, temperamentvolle und schüchterne, starke und schwache Menschen. Christen sind ein ganz schön bunter Haufen, um es einmal flapsig zu sagen. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie sind durch Jesus Christus - dem einzigen Heilsweg - gerettet.


(Autor: Markus Kenn)


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