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Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade gegenüber denen, die ihn fürchten.
Psalm 103,11
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Nun lob, mein Seel, den Herren,
was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren,
vergiss es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben
und heilt dein Schwachheit groß,
errett dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß
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Frage:
Kann ich für Gottes Gnade nur danken?
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Zum Nachdenken: Es gibt Zeiten der Unsicherheit, in denen ich mich matt fühle. Wie kann sich der allmächtige Gott gerade dann über mich erbarmen?
Auf meinem Sündenkonto häufen sich immer wieder Berge an und ich lebe immer noch im Fleisch. Gott selbst aber erquickt mich durch dieses Psalmwort. ER hat meine Sünden komplett getilgt. Nichts davon klagt mich mehr an. ER hat alle Sünden in die Tiefen der Meere versenkt. Daran will ich mich halten. Mit Furcht und Zittern nehme ich diese Wahrheit an und bewege sie in meinem Herzen. Gott hat sich über mich erbarmt. ER hat mich auserwählt, bereits bei Schaffung der Welt. Ich möchte IHM immer wieder danken, IHN loben und preisen für seine Liebe und Güte. Demütig strecke ich mich nach IHM aus und ER empfängt mich mit offenen Armen. Bei IHM berge ich mich jeden Tag neu. Großer Gott, ich lobe Dich. |
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| Moral ist unwandelbar!
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Die Zeiten ändern sich, und es gibt eine Reihe von Menschen, die meinen, dass sich dadurch auch die Moral und die ethischen Werte verändern würden, doch wenn eine Sache falsch ist, dann ist sie immer falsch: Die Ermordung Abels durch Kain war damals unrecht, sie ist es auch heute noch und wird es noch in alle Ewigkeit sein. Moralisch verwerflich waren auch die Hexenverbrennungen des Mittelalters, die Sklaverei, die in den Südstaaten der USA noch bis zur Beendigung des dortigen Bürgerkrieges andauerte und viele andere Dinge. Wir können Moral auch nicht mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen rechtfertigen; wir können Kannibalismus nicht mit der Kultur eines noch existierenden Steinzeitvolkes rechtfertigen, mögen ihre Argumente noch so logisch klingen. Auch der Versuch, die biblischen Werte der Bibel zu relativieren, ist so nicht richtig: Das Verbot der Homosexualität, das Verbot, sich an Wahrsager, Zeichendeuter oder Totenbeschwörer zu wenden, ist nicht nur aus der Zeit heraus zu verstehen, sondern ein moralischer Anspruch, der heute noch gilt.
Jesus ist schließlich nicht gekommen, um das Gesetz aufzulösen, sondern Er ist des Gesetzes Erfüllung; Jesus selbst sagte, dass nicht ein I-Tüpfelchen des Gesetzes und Seiner Worte vergehen werden, wohl aber Himmel und Erde. Die biblische Moral ist also nicht eine, die nur zu bestimmten Zeiten oder in einem bestimmten kulturellen und / oder religiösen Umfeld ihre Berechtigung hat: Sie gilt für alle Zeiten, in jeder Kultur.
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(Autor: Markus Kenn) |
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