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Ich aber, ich habe auf deine Gnade vertraut; mein Herz soll jauchzen über deine Rettung. Ich will dem HERRN singen, dass er mir Gutes erwiesen hat.
Psalm 13,6
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Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hats gewehret.
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Frage:
Was trägt mich wirklich?
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Zum Nachdenken: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe. Anfechtungen brechen sich Bahn. Was ist nur los? Habe ich etwas falsch gemacht? Ich kämpfe dagegen an indem ich recht fromm sein will. Ich versuche mit Anstrengungen in der Nachfolge meine Sündenlast wett zu machen. Aber dieses Unterfangen lässt mich scheitern. Gerade wenn sich Abgründe um mich herum auftun hilft das alles nicht!
Mit dem Beter des Psalms halte ich fest an der Gnade und Barmherzigkeit die der Heiland mir jeden Tag neu schenkt. Nur dadurch kann ich getröstet weiter machen. Und ganz zaghaft regt sich ein Danke in mir. Ich halte mich fest im Glauben an Jesus. Ich halte fest an der lebendigen Hoffnung die Jesus schenkt. Und ich stehe inmitten des mächtigen Stroms unendlicher göttlicher Gnade und Barmherzigkeit - jeden Morgen neu. Ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Die Wurzel des Übels
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Der Apostel Paulus schreibt ohne Umschweife „Geiz ist die Wurzel alles Übels“. In wörtlicher Übersetzung ist hier von „Geldliebe“ die Rede; warum hat Martin Luther die Übersetzung „Geiz“ gewählt? Wenn wir diesen Begriff auf seine ursprüngliche Bedeutung abklopfen, stoßen wir auf die vom mittelhochdeutschen „git(e)“ abgeleitete Habgier. Ihre Bandbreite erstreckt sich vom eher harmlos klingenden „Was bringt es mir?“ bis hin zum Verlust jeglicher sozialer Verantwortung, beispielsweise durch die Entkoppelung zwischen Industrieproduktion und Volkseinkommen.
Wie recht hatte der Apostel Paulus doch mit seiner Analyse! Er wusste um den untrennbaren Zusammenhang zwischen der „Geldliebe“ im persönlichen Bereich und der die Gesellschaft zersetzenden Korruption (corruptio = Fäulnis, Verwesung) in ihren vielfältigen Erscheinungsformen. Hierzu zählen nicht nur Bestechung und Vorteilnahme, sondern auch die obengenannte Gewinnmaximierung um jeden Preis und der allgemeine Niedergang von Sitte und Anstand.
Ursache der „corruptio“ ist Tod, auch im übertragenen und gesellschaftlichen Sinne.
Diesem Tod, den einst der Ungehorsam über die Menschen brachte, steht das Leben entgegen, das mit Jesus Christus in die Welt kam und sowohl durch seinen Gehorsamstod am Kreuz als auch die Auferweckung am Ostermorgen besiegelt wurde. Hier liegt der Schlüssel zur Erneuerung, die Tugenden wie „Miteinander und Füreinander“ sowie „Treu und Redlichkeit“ wieder zur Geltung gelangen lässt – zum allgemeinen Wohl.
(aus „Soldaten-Jahrbuch 2006 der Evangelischen Militärseelsorge“, 30. Kalenderwoche)
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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