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Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14,8
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Hierbei ist eine innige Beziehung zu Jesus gemeint.
Im Leben wie im Sterben sind Christen mit IHM vereint.
Reich gesegnet, weil sie Christus ihren Herrn nennen
und IHN im Alltag ihren Mitmenschen froh bekennen.
Wissend, dass sie Leben und Tod in Gottes Hand geben.
ER wird Seine Kinder zu himmlischen Ehren erheben.
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Frage:
Fühlst Du Dich insgesamt gestärkt in dem Wissen, dass Jesus Dich im Leben (er)hält und Dich auch im Sterben hindurchtragen wird?
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Zum Nachdenken: Alte Lieder und Choräle tragen sehr tiefsinnige Gedanken und Mut machende Themen in sich, die uns im Glauben ermutigen: `Wer mein Wort hält (Leben mit Jesus), lebt ewiglich und sieht nicht den Tod` (Sterben mit Jesus). Aus dem Lied: `Fürchte dich nicht, denn du bist mein` (von Elisabeth Aebi) |
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| Teufelszeug
Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit Matthäus 4, 8 (Luther 1912) |
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Neulich erhielt ich einen Brief von einer Bank. Darin wurde für einen Kredit geworben, etwa mit folgenden Worten: Stehen Sie nicht länger abseits! Auch Sie können dazu gehören! Auch Sie können glücklich sein! Auch Sie können Spaß haben - erfüllen Sie sich Ihre Wünsche mit unserem Rundumsorglos-Kredit...
Anscheinend leben wir in einer Glücksdiktatur: Man muss glücklich sein, um dazu zu gehören, um kein Ausgeschlossener zu sein. Es gehört sich nicht, keinen Spaß zu haben. Es gehört sich nicht, nicht das neueste Handy zu besitzen, nicht in den angesagten Markenklamotten herum zu laufen, keinen Auslandsurlaub gemacht zu haben. Es ist geradezu unanständig, erfolglos zu sein oder einsam. Man muss sich dann schuldig fühlen wie einer, der den anderen ihren wohlverdienten Spaß verdirbt. Und ehe man sich schuldig fühlt, macht man lieber Schulden...
Es kann manchmal befreiend sein, zu sagen: Das ist Teufelszeug! Das ist eine Verführung des Bösen! Eine Versuchung zur Sünde, zum Abfall von Gott! Denn es ist doch so, wie Martin Luther sagt: Woran du dein Herz hängst - das ist dein Gott. Und wenn ich mein Herz an materielle Dinge hänge oder an Vergnügungen oder daran, Teil dieser Konsum- und-Spaßgesellschaft zu sein, dann mache ich mir einen Gott daraus - und dieser Gott ist gewiss nicht der Gott der Bibel, nicht der Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist.
Teufelszeug - ist das nicht ein zu hartes Wort? Passt so ein Wort in unsere Zeit, in der die Toleranz ein hohes Gut ist - darf man heuzutage noch etwas "verteufeln"?
Die Finanzkrise und die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko haben gerade wieder einmal deutlich gezeigt, wohin unsere leichtsinnige Lebensart in der Welt führt: Sind "ungedeckte Leerverkäufe" und der Handel mit "Derivaten", sind Erdölbohrungen in der Tiefsee nicht Teufelszeug? Und was solche Lebensart in den Seelen anrichtet, lässt sich nur ahnen: "Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?" (Matth. 16, 26).
Man muss nicht unbedingt an den real existierenden Teufel glauben, aber es ist gut, wenn man Worte wie "teuflisch" und "Teufelszeug" in seiner Sprache, in seinem Denken zur Verfügung hat - klare Worte als Schutzschilde gegen die allgegenwärtige Verführung.
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Wir bitten dich, Herr Jesu Christ:
Behüt uns vor des Teufels List,
der stets nach unsrer Seele tracht',
dass er an uns hab keine Macht!
(Erasmus Alber)
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(Autor: Torsten Hesse) |
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