Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 05.04.2020

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Das Volk jubelt dem einziehenden Gottessohn entgegen.

Die Jünger brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und Er setzte sich darauf. Aber eine sehr große Menge bereitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das Ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

Matthäus 21, 7 - 9

Auf einem Esel zieht er ein,
zur Gottesstadt, - was soll das sein?
Die Menschen, die Ihn ehren, werden bald
ans Kreuz Ihn schlagen mit Gewalt.

Frage: Warum ist der Palmsonntag für uns Menschen der heutigen Zeit so außerordentlich wichtig?

Vorschlag: Der Palmsonntag ist der Anfang der Karwoche. KAR...- kommt vom Altdeutschen Kar = Klage, Kummer, Trauer. Diese Woche ist die wichtigste im ganzen Kirchenjahr. Von Montag bis Mittwoch nennt man `die stillen Tage`. Am Donnerstag wird der Einsetzung des Abendmahls durch unsern Herrn Jesus Christus gedacht. Am Freitag (Karfreitag) werden wir mit hineingenommen ins Leiden und Sterben unseres Heilandes am Kreuz auf Golgatha. Samstag gilt als der Tag der Grabesruhe. Am Sonntag wird der siegreichen Auferstehung Jesu Christi gedacht. Ein altes Glaubenslied umschreibt Jesu Liebe folgendermaßen: Oh hör`s doch vom Kreuze: `Das tat ich für Dich!` So spricht dein Erretter: `Was tust du für mich?`

Sünde / Gericht

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Gott straft Götzendienst



Dies ist die Last über Moab: Des Nachts kommt Verstörung über Ar in Moab; sie ist dahin. Des Nachts kommt Verstörung über Kir in Moab; sie ist dahin....

Jesaja 15, 1-9 (Luther 1912)


Moab war ein heidnisches Volk, glaubte also nicht an den Gott der Bibel; sie schenkten ihr Vertrauen jenen von Hand gemachten Göttern aus Stein, Bronze, Silber, Gold oder Holz. Diese Götter waren der menschlichen Fantasie entsprungen und konnten daher nicht helfen.

Schlimmer noch: Weil sie dadurch nicht dem wahren Gott, dem Schöpfer aller Dinge, dienten, waren und sind sie in Gottes Augen sündig. Alles, was wir nicht für Gott tun, ist Sünde, weil wir dadurch die Verbindung zu Ihm verlieren. Haben wir aber eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann sind wir von Liebe zu Ihm getragen, und weil Er uns zuerst geliebt hat, trägt uns auch Seine Liebe.

Wo wir aber Götzendienst betreiben, dort ist unser Verhältnis zu Gott gestört, dort wandeln wir in der Finsternis, dort begehen wir Sünden. Jede Sünde aber macht uns schuldig vor Gott, und Schulden müssen bezahlt werden. Gottes Strafgerichte - die Eintreibung unserer Schulden also - kommen oft über Nacht. Entsprechend der Schuld straft Gott auch entsprechend hart. Dort, wo Gott straft, ist Jammern, Wehklage und Geschrei.

Das bezieht sich nicht nur auf Moab von damals, es bezieht sich auf alle Zeiten und Kulturen. Auch wenn wir nicht die Heiden von damals sind, die an irgendwelche Götter glauben, die nicht mehr zu einer Jagdgöttin oder einem Kriegsgott rufen, so laufen auch wir Gefahr, Götzendienst zu begehen. Unsere Götzen heute sind Karriere, Geld, Vermögen, Besitz, Reichtum, Ansehen. Viele Stars aus Sport, Unterhaltung, Film, Fernsehen und Musik werden ebenfalls vergöttert, und auch in unserer jüngsten Geschichte ließen sich Staatschefs vergöttern wie Kim de Sung in Nordkorea. Die Nazis machten die arische Rasse zum Götzen und scheiterten jämmerlich.

Es tut uns also nicht gut, die Beziehung zum lebendigen Gott der Bibel aufzugeben, um Götzen zu folgen. Dann nehmen unsere Vorstellungen von uns Besitz, und wir verlieren den Bezug zur Realität, in dem wir verlernen, die Prioritäten richtig zu setzen. Gott, der uns liebt, freut sich, wenn wir eine lebendige Beziehung zu Ihm haben und pflegen. Diese lebendige Beziehung zu Ihm schützt uns vor Sünde und vor Strafgerichten und schenkt uns Seinen Segen. Wer den lebendigen Gott fürchtet und ihm dient, der gewinnt an Weisheit und Erkenntnis.


(Autor: Markus Kenn)


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