Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 06.03.2026

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Gottes Liebe zu uns ist nicht begreifbar!

Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! … Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen; und er lief, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. … Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße; und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es; und lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; und er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. 

Lukas 15,18-24

Gottes Liebe ist mit Worten nicht zu greifen,
keine Menschenliebe kann Gott das Wasser reichen!
Lieber Freund, schlage doch diese Liebe nicht aus,
kehre HEUTE zu Gott um - hin zum Vaterhaus!

Frage: Können wir Gottes unfassbar große Liebe überhaupt begreifen?!

Wie wunderbar: Es gibt ein Lied, welches von einem nach 3 Jahren entlassenen Häftling handelt, der vorab seiner Frau schrieb: Wenn Du mich noch willst und ich Heim kommen darf, dann binde EINE gelbe Schleife an die alte Eiche auf dem Dorfplatz - sonst bleibe ich im Bus sitzen und fahre weiter. Kurz vor der Ankunft bat er aus Angst den Busfahrer für ihn hinzusehen. Als der Bus dann um die Ecke bog brachen die Mitfahrer in Jubel aus: Der ganze Baum war VOLLER gelber Schleifen!
Aber Gott toppt diese Liebe: Der Sohn hatte zuvor sein Erbe gefordert und somit seinen Vater als tot erklärt - im Orient das wohl Schlimmste, was ein Sohn seinem Vater antun kann! Aber: Der Vater muss offenbar über Monate oder gar Jahre beständig Ausschau gehalten haben und als der Sohn dann kommt kennt die Freude des Vaters keine Grenzen! So sehr liebt Gott auch DICH! Bitte enttäusche Ihn nicht! Komm HEUTE noch zu Ihm nach Hause!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3737 )

Sünde / Gericht

Inhalt

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Es werden Hungersnöte sein



Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.

Matthäus 24,7 (Schlachter 2000)


Wäre die Erde ein Dorf mit 1000 Einwohnern, dann hätten rund 200 reichlich und rund 300 gerade genug zu essen. Die restlichen 500 aber würden an ständiger Unterernährung leiden. Viele von ihnen würden an Hunger sterben. Das ist der gegenwärtige Zustand unserer Welt.

Wir erleben in unserer Zeit Versorgungsengpässe und Hungerkatastrophen wie nie zuvor - nicht nur in den "klassischen" Hungerländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, sondern auch im Osten Europas. Die Ursachen sind vielfältig: jahrzehntelange Fehlplanung und Misswirtschaft, Fehlverteilung der Nahrungsmittel, Inflation, Bevölkerungsexplosion in den "Dritte-Welt-Ländern", Klimaveränderungen, Treibhausatmosphäre, Dürrekatastrophen, Wachstum der Wüsten, Massenarbeitslosigkeit und Armut.

In der Bibel sind uns diese Probleme, diese weltweiten Krisen vorausgesagt. So lesen wir in der dritten Siegelvision der Johannesoffenbarung: "Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme unter den vier Gestalten sagen: Ein Pfund Weizen für ein Silberstück und drei Pfund Gerste für ein Silberstück" (Offenbarung 6,5-6). Ein Silberstück war in neutestamentlicher Zeit der Tageslohn eines Arbeiters! Ein ganzer Tageslohn, um ein Pfund Weizen zu kaufen - das bedeutet eine acht- bis zwölffache Verteuerung! Das bedeutet Armut, Not und Hunger!

Nach dem Reiter des schwarzen Pferdes holt der Reiter des fahlen Pferdes seine traurige Ernte ein: "Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen war Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und Hunger und Tod und durch die wilden Tiere auf Erden" (Offenbarung 6,8). Am Ende herrscht der Tod. Der höllische Reiter des fahlen Pferdes erntet eine durch Krieg, Inflation, Armut und Hunger geschüttelte Welt. Krieg (vergleiche die zweite Siegelvision in Offenbarung 6,3 f.) führt zu Hunger. Hunger führt wieder zu Krieg. Daneben kommt es zu Seuchen und Angriffen von wilden Tieren.

Dieser Teufelskreis des Grauens wurde von dem Reiter des fahlen Pferdes in der ersten Siegelvision, den die meisten Ausleger auf den Antichristen deuten, in Gang gesetzt (Offenbarung 6,1 f.). Die darin beschriebenen Plagen werden also erst in der Zeit der großen Trübsal zu ihrer Ausreifung gelangen, aber sie werfen - für jedermann sichtbar - ihre Schatten schon längst voraus.

Wir beten: Allmächtiger, barmherziger Gott, mit Schrecken sehen wir, wie es in dieser Welt immer dunkler wird. Schenke uns die Kraft, das aus Deiner Hand zu nehmen, was Du zulässt. Und zugleich bitten wir Dich: Erbarme Dich über Deine Kinder und behüte sie. Und hilf den Notleidenden auf dem Erdenrund mit Deinem göttlichen Arm. Schenke ihnen, dass sie zur Erkenntnis Deiner Macht und Herrlichkeit gelangen. Amen.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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