Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.04.2026

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Gottes Botschaft weitergeben

Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.

Apostelgeschichte 4,29

O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.

Frage: Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?

Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott.

Sünde / Gericht

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgericht-Menüs geblättert werden)


Demut oder Arroganz?



Wer zu Grunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.

Sprüche 16, 18 (Luther 1912)


Desgleichen, ihr Jüngeren, seid untertan den Ältesten. Allesamt seid untereinander untertan und haltet fest an der Demut. Denn Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5 (Luther 1912)

Wir alle haben das schon erlebt: Der arrogante Kellner, die arrogante Verkäuferin, der arrogante Arbeitskollege und der arrogante Nachbar, die ihre Nasen nicht hoch genug tragen können und meinen, dass sie etwas wären, denn sie halten sich im Grunde für perfekt und sind der Ansicht, dass sie alles wüssten. Oft mischen sie sich dabei in Gespräche und Sachen ein, die sie pardu nichts angehen. Und sie rümpfen die Nase über Menschen, die weniger Glück gehabt haben ohne zu fragen, woran es liegt oder wie sie einem anderen helfen können; ihre Hilfsbereitschaft, ihre Höflichkeit, ihre Ritterlichkeit lassen ohnehin sehr zu wünschen übrig. Man sieht sich von ihnen zurück. Am Ende sind arrogante, überhebliche Menschen recht einsam. Dabei sind sie selbst ganz schön arm dran, denn mit ihrer Arroganz überspielen sie ihre Unsicherheit, ihre Ängste und die Furcht davor, verletzt zu werden. Im Grunde sind sie gefangen in ihren Minderwertigkeitskomplexen und betrügen sich selbst um sehr viel Lernfähigkeit.

Mit Überheblichkeit schießt man sich aber auch weitere Eigentore; sehr schnell sieht man nämlich bei stolzen, überheblichen und von sich eingenommenen Menschen, dass sich die Lebens- und Binsenweisheit erfüllt: "Wer angibt, hat es nötig!" - Der ach so gute Schüler bleibt wegen fortwährender Fünfen und Sechsen in den Klausuren sitzen, der ach so reiche Nachbar muss sich alles leihen und kann nichts wieder geben, der auf dem Arbeitsmarkt ach so begehrte Kollege wird bei den Vorgesetzten ganz schön kleinlaut, weil er den eigenen Job wesentlich dringender braucht als jeder andere. Salopp ausgedrückt: Die größten Maulhelden haben die meiste Angst.

Demut hingegen weiß um die eigenen Schwächen und Begrenzungen, weiß, dass man nicht alles kann und dass man nicht unverzichtbar ist. Der demütige Mensch kann sich zurücknehmen und muss sich nicht fortwährend in den Vordergrund stellen. Wenn er hilft, dann tut er es, weil er menschlich, charakterstark und ritterlich ist. Er kann zuhören, er kann schweigen und ist lernfähig. Deshalb ist der Rat von demütigen Menschen meistens gut, und dort, wo dieser Rat fehlerhaft ist, gesteht der Demütige das eigene Versagen auch ein. So gibt er sich und dem anderen die Chance, es besser zu machen.

Demütige Menschen wissen um ihre Abhängigkeit, die sie Gott gegenüber haben. Deshalb sind sie weniger auf Lob aus, sondern vielmehr dankbar Gott gegenüber. Das hat nichts damit zu tun, dass demütige Menschen unsicher sind. Demut hat nichts damit zu tun, dass man beständig kniend vor anderen herum rutscht; vielmehr bedarf Demut sehr viel Mut. Den Mut, sich auf Gott einzulassen und zu wissen, dass man dort in sicherer Hand ist. Diese Gottesbeziehung schafft bei Gott selbst Gnade und Wohlwollen, während der Hochmütige meint, ohne Gott auskommen zu können. Am Ende geht dies aber schief.

Weil der Hochmütige versucht, seinem Schöpfer zu widerstehen, verliert er in seiner Selbstüberschätzung jede Basis und schneidet sich von Gott, dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge, ab. Wer meint, alles allein bewältigen zu müssen und bewältigen zu können, darf sich nicht wundern, wenn er zum Einen keine Hilfe bekommt und zum Anderen unter den selbst aufgebürdeten Lasten zusammenbricht. Die Ansicht der Arroganten, unverzichtbar zu sein, überall gebraucht zu werden und dass es ohne sie sowieso nicht läuft, machen sich einen ungesunden, grässlichen Stress, den niemand - auch nicht der Stärkste - dauerhaft auszuhalten vermag.

Da der Hochmütige ohne Gott auszukommen meint, zieht sich Gott als Gentleman zurück. Gott muss sich niemanden aufdrängen. Er braucht uns nicht. Der Demütige aber weiß: "Wir brauchen Gott!" Deshalb ist man mit Demut gut beraten. Der Demütige ist sich sicher und weiß, dass diese Sicherheit fest in Gott gegründet ist. Deshalb kann der Demütige ja auch aufrecht gehen und jedem in die Augen schauen.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Schöpfung oder Evolution (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Atheismus - eine Alternative? (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Wacht endlich auf! (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Die Toren sprechen in ihrem Herzen (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Der Gottlose weiß gar nichts (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Die Weherufe (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Altes und neues Leben (Themenbereich: Demut)
Zwischen Hosianna! und Kreuziget Ihn! (Themenbereich: Gottlosigkeit)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Gottlosigkeit
Themenbereich Demut



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Jesus ist unsere Hoffnung!

Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

Gedicht zur
Jahreslosung 2026

Das Herz des Menschen
Das Herz des Menschen

Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker
"Das Herz des Menschen"
mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...

Aktuelle Endzeit-Infos aus biblischer Sicht

Endzeit-Infos

"Matrix 4: Resurrections"
und die Corona-Zeit

Jesu Anweisungen an seine Brautgemeinde für die Entrückung (Lukas 21,25-36)

Wann wird die Entrückung sein bzw. wie nah sind wir der Entrückung?

Die Entrückung des Elia und die der Brautgemeinde

Corona Die vier apokalyptischen Reiter und die Corona-Zeit

Left Behind – Zurückgeblieben bei der Entrückung

Endzeitliche News

Fragen - Antworten

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Was sind die 7 heilsgeschichtlichen Feste?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Gottes Durchtragen

Spuren im Sand Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?

Spuren im Sand

Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis