Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.08.2018

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Bei geschwisterlicher Eintracht ist der beste Boden für den Segen Gottes.

Siehe, wie fein und lieblich ist`s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Denn dort verheisst der Herr Segen und Leben bis in Ewigkeit.

Psalm 133,1/3

Satan sucht so oft zu stören
Einheit und Gelassenheit.
Aber die Gott angehören,
steht der Segen schon bereit.
Lasst uns einig vor Gott stehn,
dann könnt ihr euch siegen sehn.

Frage: Woran liegt es, wenn so viele Menschen uneinig untereinander sind?

Vorschlag: Der Teufel wird auch der Durcheinanderbringer genannt. Er hasst es, wenn Glaubensgeschwister einig untereinander sind. Wer sich vom Heiligen Geist leiten lässt, der kann in Demut den Andern höher achten als sich selbst. Das ist Liebe, von Gott gewirkt. Hier segnet uns der Allmächtige, unser himmlischer Vater.

Sünde / Gericht

Inhalt

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Die siebente Posaune



Und der siebente Engel posaunte: und es wurden große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unsers HERRN und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Stühlen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Wir danken dir, HERR, allmächtiger Gott, der du bist und warest, daß du hast angenommen deine große Kraft und herrschest; und die Heiden sind zornig geworden, und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit der Toten, zu richten und zu geben den Lohn deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und Großen, und zu verderben, die die Erde verderbt haben. Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel, und die Lade seines Bundes ward im Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.

Offenbarung 11, 15-19 (Luther 1912)


An Ende der Zeiten wird Jesus über alle Reiche dieser Welt regieren; Christi Königreich wird ein Friedensreich sein, das kein Ende hat, sondern von Ewigkeit zu Ewigkeit Bestand haben wird. Dadurch wird Jesus den endgültigen Sieg über den Teufel und die Mächte der Finsternis dokumentieren. Kriege und Auseinandersetzungen werden ein Ende haben; den Menschen wird es durch die gerechte und zugleich barmherzige Regierung Jesu gut gehen: Weil Jesus als Gott allmächtig und allwissend ist, wird es keine Probleme mehr geben und keinerlei Fehlentscheidungen, deren Folgen vor allem die kleinen Leute zu tragen hätten.

Deshalb werden die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, also mit Gott regieren, auf ihr Angesicht fallen und Gott loben und anbeten; sie loben Gott dafür, dass Er nun das Böse endgültig gebunden hat, dass Er die Toten richtet und Seinen Knechten, den Propheten, Heiligen und allen, die Seinen heiligen Namen fürchten, ihren Lohn zu geben. Für uns Christen bedeutet das, dass wir in Sein Königreich aufgenommen werden und eine ewige Heimatstadt haben im Vaterhaus, wo es keine Tränen, kein Leid und keine Krankheit mehr gibt.

Der Tempel Gottes wird aufgetan werden und die Lade Seines Bundes sichtbar. Die Menschen werden also - wie Jesus es zuvor sagte - durch das Wort selbst gerichtet. Blitze, Stimmen, Donner, Erdbeben und ein großer Hagel werden das Endgericht begleiten, werden selbst die letzten Gerichte sein. Die Naturkatastrophen der heutigen Zeit gehören meines Erachtens bereits zu diesen Endzeitzeichen, zu den Gerichten, damit die Menschen zu Gott flehen, denn in Krisenzeiten sind die Menschen offener für das Evangelium. Not lehrt bekanntlich beten, und aus der Geschichte wissen wir, dass gerade unmittelbar vor, während und unmittelbar nach Kriegen die Kirchen voll gewesen sind. Ich erinnere mich noch an 1990 / 1991, der Zeit also, an dem der erste Golfkrieg losbrach: Viele Menschen besuchten die Friedensgottesdienste, weil sie einen weltweiten Flächenbrand befürchteten.

Die Gerichte, die Gott schickt, sollen die Menschen zur Umkehr rufen. Bedauerlicherweise wird dies nicht verstanden. Die Menschen sehen nicht auf ihre Fehler, nicht auf ihre Schuld, sondern sie klagen Gott an. Dabei ist es ungerecht, Gott anzuklagen: Wer nicht auf Seine Weisungen hört, der darf sich auch nicht wundern, wenn nichts funktioniert. Wer die Gebrauchsanweisung seines Computers oder seines Fernsehgerätes nicht beachtet, darf sich ja auch nicht wundern, wenn der Bildschirm dunkel bleibt.


(Autor: Markus Kenn)


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