Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 11.12.2025

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Gott allein bewirkt alles!

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Römer 15,13

Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche, wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt.
Meine Seele, Leib und Leben
hab ich seiner Gnad ergeben
und ihm alles heimgestellt.

Frage: Kannst Du es auch nicht fassen?

Zum Nachdenken: Wie oft bemühe ich mich eifrig, um gut in der Nachfolge zu stehen. Wie oft strenge ich mich an, um ganz fest zu glauben? Wie oft bin ich mit meinem geistlichen Wachstum zufrieden und schreibe es meinen Anstrengungen zu? Dabei lasse ich außer Acht, dass alles einzig und allein vom himmlischen Vater kommt. Durch den Heiligen Geist wird mir der Glaube geschenkt. Frieden und Freude kommen von Gott. ER schenkt beides aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER ist der Gott der seligen Hoffnung; eine Hoffnung auf das ewige Leben.
Aber was muss ich jetzt tun? Ich denke es ist ganz einfach: Ich gehe zurück in eine demütige Haltung. Ich erkenne an, dass alles durch Gott allein bewirkt und mir geschenkt wird. Ich öffne mein Herz, damit Frieden, Freude und Kraft des Glaubens einziehen können. Und ich danke Gott für Seine Liebe.

Sünde / Gericht

Inhalt

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Verflucht sei der Acker um deinetwillen



Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang.

1. Mose 3,14 (Luther 1912)


Gehen wir zurück zum Anfang der Bibel, dann erkennen wir, dass die Welt "gut" und der Mensch sogar "sehr gut" von Gott erschaffen worden war (1. Mose 1 f.). Im Urzustand des Paradieses gab es noch kein Leiden. Die Menschen lebten in unbeschwerter Gemeinschaft mit Gott und allen Geschöpfen. Ebenso erging es den Geschöpfen untereinander: Keines fraß das andere auf. Es herrschten Friede und Harmonie.

Aber dann kommt eine Störung in diese Harmonie hinein: Satan geht in Gestalt der Schlange auf die Menschen zu und möchte sie zur Trennung von Gott verführen. In 1. Mose 3 wird von diesem Ereignis berichtet. Und hier liegt die Wurzel allen Leidens. Satan trägt eine vierfache Verlockung an den Menschen heran: Er möchte ihn zur Selbstvergottung verleiten, zur Bewusstseinserweiterung veranlassen, ihm Unsterblichkeit beim Übertreten der Gebote Gottes suggerieren sowie überhaupt Gott und Seine Gebote infrage stellen (vgl. 1. Mose 3,1-5).

Und diese vierfache Versuchung - vor allem zur Selbstvergottung - treibt den Menschen dazu, sich von Gott loszusagen. Es kommt zum Sündenfall, zum Abfall von Gott. Und die Folge ist nun eben nicht die von Satan in Gestalt der Schlange versprochene Herrlichkeit, Erkenntnis und Unsterblichkeit - mit diesen Lügen hat er den Menschen geködert -, sondern die Mühsal, das Leid und die Sterblichkeit, die über die gesamte Schöpfung als Gericht Gottes hereinbrechen: Die Schlange wird von Gott "verflucht", die Frau soll "mit Mühen Kinder gebären", und zum Mann sagt Gott: "Verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden" (1. Mose 3,14 ff.).

Hier ist das Leiden im Blick auf die Geschöpflichkeit deutlich genannt, z.B. die Schmerzen beim Gebären, die mit Mühsal verbundene Struktur der Schöpfung, die Vergänglichkeit und der Tod. Die Vorstufe des Todes ist die Krankheit. Der Tod ist nur die letzte Stufe dessen, was sich in Schwäche, Krankheit und dem Zerfallen der irdischen Geschöpflichkeit vorbereitet.

Wir halten fest: Die Welt war gut geschaffen, aber die Sünde des Menschen, der Abfall vom lebendigen Gott, das Selber-wie-Gott-Sein-Wollen wurde zur Wurzel des Leidens. Das Paradies ist verschlossen. Unvollkommenheit, Krankheit und Tod traten in die Welt. Satan, der Fürst dieser Welt, machte seinen Einfluss geltend - und tut es bis heute.

Das Leid hat also seine Wurzel in der Sünde des Menschen. Aber Jesus Christus, Gottes Sohn, ist in diese Welt gekommen, um uns von der Sünde zu erlösen. Er hat Satan, der uns ins Verderben ziehen möchte, besiegt. Zwar gibt es in unserer vergehenden Welt noch Leiden, aber alle gläubigen Christen dürfen sich auf die Herrlichkeit bei Gott dem Vater freuen. Diese Hoffnung schenkt uns schon hier und jetzt Kraft, das Leiden zu ertragen.

Wir beten: HERR, unser Gott, wie viel Leid gibt es auf dieser Welt. Aber in diese Welt voll Leiden hast Du Deinen Sohn Jesus Christus gesandt. Danke, dass Jesus für uns gestorben ist. Danke, dass Satan, Sünde und Tod am Kreuz auf Golgatha besiegt worden sind. HERR, schenke uns die Kraft,von diesem Sieg auf Golgatha her zu leben und dem Leiden zu begegnen. Amen.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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