Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.12.2017

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Ist uns die Bibel so lieb, dass wir Sehnsucht nach ihr und nach Gemeinschaft mit Gott haben?

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Psalm 84,3

Mein Verlangen ist nach Dir!
Mein Gott, ich hoffe nur auf Dich!
Du bist meiner Seele Zier
und eine Festung, Herr, für mich.

Frage: Was löst das in uns aus, wenn wir verlangend nach Gott sind?

Vorschlag: Jesus hat uns mit seinem heiligen Blut reingewaschen von allen Sünden. Nachdem wir dem Herrn unsere Sünden bekannt und bereut haben, hat er diese in seiner Barmherzigkeit ausgelöscht und uns Vergebung geschenkt. Nun sind wir Gottes Kinder und es ist uns ein Bedürfnis, solch ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt. Ein irdisches Kind sehnt sich auch nach der Geborgenheit seines Vaters.

Sünde / Gericht

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgericht-Menüs geblättert werden)


HERR, die Erde stirbt, und wir ahnen schon



Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.

Offenbarung 8,7 (Luther 1912)


Auch die Umweltzerstörung, die wir seit längerem erleben, ist eine "Vorschattung" auf die mit Wucht hereinbrechenden Gottesgerichte zur Zeit der großen Trübsal. In der Johannesoffenbarung wird - zum Teil in stufenweiser Steigerung (zuerst "ein Drittel", dann "alles") - vorausgesagt: Die Zerstörung

- der Erde und ihrer Pflanzen (Offenbarung 8,7);
- des Meeres und seiner Lebewesen (Offenbarung 8,8 f.; 16,3);
- des Trinkwassers (Offenbarung 8,10 f.; 16,4) und der Atmosphäre.

Die Zerstörung der Atmosphäre wirkt sich in zweifacher Weise aus: - einerseits als Verfinsterung, die das Licht der Himmelskörper immer weniger durchdringen lässt (Offenbarung 8,12) (wohl eine Folge der Zunahme von Abgasen und Wolken); - andererseits führt sie zu einer Verstärkung der Sonneneinstrahlung (Offenbarung 16,8 f.) (wohl durch den Wegfall der zur UV-Filterung notwendigen Schutzschichten in der Stratosphäre) und damit zu einer Zunahme bösartiger Geschwüre (Offenbarung 16,2.11).

Noch im 19. Jahrhundert hätte sich kaum jemand vorstellen können, dass diese Prophezeiungen einmal in so konkreter Weise in Erfüllung gehen könnten, wie wir es - freilich noch in den "ersten Wehen"! - heute erleben. Es sei nur an einige Schlagzeilen der letzten Jahrzehnte erinnert: "Der Wald stirbt"; "Das Ozonloch wächst"; "Immer mehr Hautkrebs durch zu viel Sonne"; "Der Tod aus dem Wasserhahn"; "Ölpest tötet Millionen Fische"; "Atomkatastrophe in Tschernobyl"; "Nahrungsmittelvergiftung durch Pflanzenschutzmittel"; "Sonnenverfinsterung durch brennende Ölfelder"; "Geht diese Erde kaputt?" Wir beten:

HERR, die Erde stirbt, und wir ahnen schon,
wann das letzte Grün sich verfärbt,
wann der letzte Fluss keinen Fisch mehr führt
und die Chaosmacht alles erbt.

Wenn die Dunkelheit sich auf Städte legt
und die letzte Lampe zerbricht,
HERR, dann wissen wir: Es ist letzte Zeit.
Dann kommt Dein Gericht.

Wir sind selber schuld, dass es so weit kam,
Wir befolgten nicht Dein Gebot.
Wir vergaßen Dich, wollten selbst Gott sein.
Uns' re Freiheit wird uns zum Tod.

HERR, wir beugen uns unter Dein Gericht,
nehmen alles aus Deiner Hand.
Was jetzt werden soll, wissen wir noch nicht.
Es ist Dir bekannt.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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