Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 10.04.2026

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Feigenblatt

Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

1 Mose 3,7

Soll ich fliehen, soll ich heucheln?
Soll ich Dir entgegengehn?
Feige Demut, frommes Schmeicheln
mögen nicht vor Dir bestehn!
Stehen hilf mir in dem Lichte,
das mir alles offenbart!
Der kommt nimmer ins Gerichte,
der schon hier gerichtet ward.

Frage: Warum nahmen Adam und Eva nach dem Sündenfall recht kleine Feigenblätter, die erst mühevoll zusammengeflochten werden mussten, anstatt einfach ein Bananenblatt zu nehmen?

Zur Selbstprüfung: Vielleicht regen wir uns über Heuchelei und Lügen bei Medien und Politik und allgemein in der Welt auf - und in der Tat ist Verführung bzw. `Vorspielung falscher Tatsachen` DAS Endzeitzeichen, da Jesus dies allen anderen Zeichen in Matth. 24 voranstellt. Aber was ist mit uns? Paulus sprach einen Heuchler mit `übertünchter Wand` an (Apg. 23,3) und Jesus Heuchler mit `übertünchte Gräber` (Matth. 23,27). Kaschieren wir auch alles durch frommes `übertünchen` oder `fromme Feigenblätter` (der Feigenbaum steht für das Gottesvolk Israel; Lukas 21,29)? Lasst uns ehrlich sein und wo nötig unsere Sünden bekennen und Buße tun! Gott sieht uns eh wie wir sind und ER wird uns beurteilen bzw. richten! Vor allem in Bezug auf die Entrückung nützt eine fromme Maskerade nichts, denn Gott alleine entscheidet wer genommen und wer zurückbleiben muss!

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Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten



Es ist mir alles erlaubt — aber es ist nicht alles nützlich! Es ist mir alles erlaubt — aber es erbaut nicht alles!

1. Korinther 10,23 (Schlachter 2000)


Man kann sozusagen auf zwei Seiten vom Pferd fallen: Auf der einen Seite droht die Gesetzlichkeit, die das Heil von ihren guten Werken, von der Beachtung selbstauferlegter Normen und "Zusatzevangelien" abhängig macht und die Erlösungstat Jesu durch Menschensatzungen zudeckt (vergleiche Galater 1,6; Kolosser 2,16-23). Auf der anderen Seite droht die Gesetzlosigkeit, die alle Ordnungen und Gebote Gottes über Bord wirft, welche ihr nicht gefallen, und ausruft: "Alles ist erlaubt!" (1. Korinther 10,23). Beides kommt seit der neutestamentlichen Zeit bis heute in christlichen Gemeinden vor - und beides ist falsch. Es gilt demgegenüber, das Gleichgewicht zu bewahren und sich nicht auf einer Seite vom Pferd ziehen zu lassen. Und das gelingt nur, wenn man das Zentrum des Glaubens vor Augen behält: Jesus Christus und Sein rettendes Sühneopfer am Kreuz, aus dem Segen und Heil für den Glaubenden und - durch diesen hindurch - auch für die Welt fließen.

Nun kommt offensichtlich die massivere Gefahr in der Endzeit von der Gesetzlosigkeit, sonst würde Jesus nicht so betont vor ihr warnen. In die Gesetzlosigkeit nämlich möchte uns die ganze Welt mit ihren Verführungen hineinziehen. Auch die Welt gebraucht das Wort "Liebe" - aber nicht im biblischen Sinn, sondern in einer zutiefst verflachten und gefährlichen Bedeutung: Liebe als Toleranz, Duldung von allem und jedem, hemmungslose Freiheit, totaler Pluralismus. Wo solche "Liebe" herrscht, zieht sich die göttliche Liebe zurück; sie "erkaltet" (Matthäus 24,12).

Heute verdrängt leider oft das Lustprinzip - auch in christlichen Gemeinden - Gottes Gebote sowie die Liebe zu Gott und den Menschen. Alles dreht sich nur noch um das Selbst. Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Selbstliebe werden zu Schlüsselbegriffen. Die Kehrseite der Selbstbezogenheit jedoch ist Isolation und Vereinsamung. "Keiner kümmert sich um mich" - dieser Hilferuf ertönt auch in christlichen Gemeinden immer lauter. Ich fürchte, dass die rapide Zunahme seelischer Krankheiten und auch von Trennungen und Scheidungen in den letzten Jahrzehnten bereits mit diesem "Erkalten der Liebe" zusammenhängt, von dem Jesus spricht.

Doch zum Glück ist das Bild nicht einheitlich düster. Die Liebe wird zwar in "vielen", aber nicht in allen erkalten. Es wird immer wieder selbstlose Gottesboten - gewissermaßen "Engel in Menschengestalt" - geben, die uneigennützig dem Nächsten dienen. Sie werden Jesus die Treue halten. Und ihnen gilt die Verheißung: "Wer beharrt bis ans Ende, der wird selig" (Matthäus 24,13).
Gehören wir zu diesen?!

HERR, Deine Liebe ist besser als Leben.
Ich kann nur leben, weil Du mich so liebst.
Von Dir empfangen, ist besser als geben.
Ich kann nur geben, weil Du Dich mir gibst.

HERR, Deine Antwort ist besser als Fragen.
Ich kann Dir glauben, denn Du sprichst zu mir.
HERR, Deine Ruhe ist besser als Jagen.
Ich kann nur finden, bin ruhig ich in Dir.

HERR, ich muss klein sein, dass Du in mir groß wirst.
Ich knie nieder und bete Dich an.
Wenn ich betrübt bin und Du mich zum Licht führst,
sehe ich es: Du hast alles getan.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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